MARKTBREIT

Hegweins Büro gestürmt

Überraschenden Besuch bekam der Marktbreiter Bürgermeister Erich Hegwein am Donnerstag.
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Schnipp, schnapp und schon war die Krawatte ab. Die Marktbreiter Faschingsweiber stürmten am Donnerstag das Büro von Marktbreits Bürgermeister Erich Hegwein. Foto: Foto: Waltraud Hegwein

Überraschenden Besuch bekam der Marktbreiter Bürgermeister Erich Hegwein am Donnerstag. Eine Abordnung der Marktbreiter Weiberfasching-Damen stürmten mit Musik und Helau sein Zimmer. Manuela Gurrath berichtetet über das Stadtgeschehen und zeigte Hegwein an, dass nun die „Weiber“ das Sagen haben. Dem Ritual entsprechend wurde ihm die Krawatte abgeschnitten, heißt es in einer Pressemitteilung

Begonnen mit dem Brauch der Weiberfastnacht in Marktbreit hat vor zehn Jahren Sandra Wallochny. Sie kommt aus Steinwiesen im Frankenwald, einer Hochburg des Faschings im Rodachtal. Dass in Marktbreit der Frauenfasching nicht gefeiert wurde, konnte ihrer Meinung nach so nicht so bleiben. In Martina Lang und Manuela Gurrath fand sie Sinnesgenossinnen. Praktisch, dass Gurrath Besitzerin der Wirtschaft Zur Goldenen Traube ist. Somit waren die Räume geregelt. Seit einigen Jahren sind es bis zu 15 Frauen, die dort im Nebenzimmer ausgelassen feiern.

Mit einem Glas Sekt stießen die Fastnachterinnen mit dem Bürgermeister an. Zur Erinnerung an die erste Weiberfasnacht im Rathaus wurde noch ein Bild gemacht. Anschließend zog sich die närrische Truppe in ihre Faschingsburg zur Feier zurück.

Mit von der Partie waren Manuela Gurrath, Martina Lang, Manuela Friedlein, Corinna Kraus und Waltraud Hegwein.

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