PRICHSENSTADT

Hanna I. grüßt ihre Gäste

Ein Vorschlag der Prichsenstädter Weinprinzessin Hanna Bausewein ließ den Stadtrat aufhorchen: Sie möchte mit ihrem Bild auf einem Schild die Gäste begrüßen.
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Die Prichsenstädter Weinprinzessin Hanna Bausewein. Foto: Archivfoto: Guido Chuleck

Ein Vorschlag der Prichsenstädter Weinprinzessin Hanna Bausewein ließ den Stadtrat aufhorchen. Die junge Dame ist seit 2015 die zweite Weinprinzessin des Ortes. Dem Stadtrat lag ein Antrag vor: Auf Schildern an den Ortseinfahrtstraßen mit ihrem Konterfei wolle sie die Gäste Prichsenstadts als amtierende Weinprinzessin begrüßen. Ein offizieller Bauantrag war es nicht, sagte Bürgermeister René Schlehr. „Vielmehr geht es darum, überhaupt die Tendenz im Rat zu testen.“

Die Familie Bausewein habe Sponsoren gefunden, die sowohl die Schilder (1,20 auf 1,70 Meter) als auch das Aufstellen finanzieren würden. Für die Stadt entstehen so keinerlei Kosten. Das war aber nicht der Hauptgrund für die durchgängig positive Zustimmung der Räte. So wies unter anderem Werner Klüber darauf hin, dass in Gaibach immer noch Schilder mit (schon längst nicht mehr amtierenden) Weinprinzessinnen stehen würden, und nicht nur er befand ein solches Schild für Prichsenstadt als „sehr werbewirksam“. Seiner Meinung schlossen sich alle Räte an, so dass ein entsprechender „Bauantrag“ im Stadtrat aller Wahrscheinlichkeit nach wohlwollend behandelt werden wird.

Überdies kündigte Hanna Bausewein an, auch über ihre zweijährige Amtszeit hinaus als Weinprinzessin in Amt und Würden bleiben zu wollen, falls das gewünscht sei.

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