HAIDT

Haidt: Dorferneuerung und Breitbandausbau

Bald gibt es auch in Haidt schnelleres Internet: Der Breitbandausbau hat am Dienstag begonnnen. Auch die ersten Maßnahmen für die Dorferneuerung stehen heuer an.
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Am Dienstag begann die Verlegung des Kabels und der Leerrohre für die nächste Generation des Breitbandausbaus im Kleinlangheimer Ortsteil Haidt. Mit von der Partie waren neben den Leuten der beauftragten Firma auch Mitarbeiter des Kleinlangheimer Bauhofs und Breitbandpate Willi Köhler. Foto: Foto: Winfried Worschech

Es tut sich was im Kleinlangheimer Ortsteil Haidt. Der Breitbandausbau begann am Dienstag und erste Arbeiten für die Dorferneuerung werden noch in diesem Jahr in Angriff genommen, beschloss der Marktgemeinderat einstimmig in der Sitzung am Dienstagabend. „Wir müssen Gas geben, um die Planungen für die Haidter Dorferneuerung umzusetzen“, erklärte Bürgermeisterin Gerlinde Stier. Landschaftsarchitektin Brigitte Horak aus Castell wurde einstimmig mit der Planung beauftragt, der Etat sieht einen Betrag von rund 78 000 Euro vor.

Als erstes soll die Treppe des Bürgerhauses gefestigt werden, deren Stufen nach Aussage von Thomas Schellhorn schon locker sind. Da die Treppe nun behindertengerecht gestaltet werden soll, schlug die Bürgermeisterin eine Spur für Rollstuhl- und Rollatorfahrer vor, was einstimmig beschlossen wurde. In das Dorferneuerungsprogramm wurde auch eine kleine Halle für Festivitäten und ein Dorfbrunnen aufgenommen, zu dem die Gemeinde von der Stiftung der Raiffeisenbank einen Zuschuss von 2800 Euro erhält.

Weitere Themen aus dem Rat:

• Die Haidter Feuerwehr erhält ein TSF-Ersatzfahrzeug des Baujahrs 1993, da das bisherige aus dem Jahr 1978 seinen Geist aufgab. Der Kauf des baugleichen Ersatzfahrzeugs zum Preis von 6750 Euro, das nach Aussage der Bürgermeisterin in das Feuerwehrhaus passt, wurde einstimmig beschlossen.

• Nach der Verlegung des Kabels für die Breitbandversorgung wird es neue Gehwege geben, erklärte Breitbandpate Willi Köhler. Die Kosten wurden mit rund 22 000 Euro angesetzt „und es hat keinen Wert, jetzt Stückwerk bei den Gehsteigen zu machen“, meinte Stier. Dieser Aussage schloss sich die Ratsrunde ebenfalls einstimmig an.

• Zur Erweiterung des Kindergartens erinnerte die Bürgermeisterin daran, dass ab September 2017 sechs Kinderkrippen- und zehn Kindergartenplätze fehlen, weshalb Architekt Norbert Hufnagel aus Großlangheim mit der Erweiterungsplanung beauftragt wurde. Nachdem eine Nachfrage bei der Regierung von Unterfranken ergeben hatte, dass auch ein Raum für eine Mischgruppe für zwei- bis vierjährige Kinder möglich sei, habe sich die Mehrheit des Rates im Dezember zunächst für einen Anbau mit Flachdach entschieden. Der Beschluss wurde dann aber in der Januarsitzung aufgehoben.

In der Sitzung am Dienstag gab es eine Mehrheit von acht gegen fünf Stimmen für einen Anbau mit Pultdach für rund 530 000 Euro, „der aber Zusatzkosten bei einer eventuellen Aufstockung bringen dürfte“, bemerkte die Bürgermeisterin.

Beschlossen wurde der Anschluss an die Premium-Wanderwege im Landkreis Kitzingen, die Wiesenbronner TraumRunde. Das bringt Kosten von rund 300 Euro für die entsprechenden Schilder mit sich.

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