SEINSHEIM

Gute Musik und viel Spaß bei der Kellernacht

Einiges war neu bei der siebten Seinsheimer Kellernacht, aber das Wichtigste blieb gleich: Die hohe Qualität der Musiker und deren Spielfreude.
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Mothers Houseband: Die Zuhörer genossen bei der siebten Kellernacht in Seinsheim die Auftritte der Gruppen in den Gaden, im Amtshaus und im Rathaus. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Einiges war neu bei der siebten Seinsheimer Kellernacht, aber das Wichtigste blieb gleich: Die hohe Qualität der Musiker und deren Spielfreude. So sprach Stefan Schwarz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Kirchengaden, von einem der besten musikalischen Programme, die es bei den Kellernächten bisher gab.

Die angenehmen Temperaturen luden die 380 Gäste dazu ein, im Freien gemütlich ein Kellerbier der kleinsten Brauerei Frankens, einen Schoppen Seinsheimer Wein oder einen Secco zu genießen oder sich mit leckerem Essen zu versorgen. Dazu stand in diesem Jahr erstmals auch der Innenhof des Amtshauses zur Verfügung, der die in den Vorjahren manchmal aufgetretene Enge in eine angenehme Geräumigkeit wandelte.

Tonart im Amtshaus

Aber nicht nur der Innenhof, sondern auch das Amtshaus selbst war diesmal einer der Veranstaltungsorte. Im großen Flur im ersten Stock neben dem Treppenaufgang hatte das Ensemble Tonart Platz gefunden und weckte dort mit Gitarren- und Geigenmusik die Phantasie der Zuhörer. Hier könnte auch schon in früheren Zeiten Hausmusik gespielt worden sein. „Die Gruppe hat absolut toll reingepasst“, schwärmte Stefan Schwarz.

Die Größe der Räume im Amtshaus machte es möglich, dass im angrenzenden Raum „Das kleine Sing- und Tanzorchester“ im Wechsel mit dem Ensemble Tonart auftreten konnte. Das Wort Tanzen nahmen die Musiker als Programm – vor allem die angekündigte Damenwahl. Vom Langsamen Walzer steigerte man sich dann zu Rumba und Salsa.

Nutzung noch offen

Das Amtshaus also als Musik- oder Kulturhaus? Die Gemeinde Seinsheim denkt bekanntlich noch über eine Nutzung nach. Wer weiß, welche Träume die Musik in den Köpfen von Gemeinderäten und Bürgermeister, die bei der Kellernacht auch den Klängen lauschten, hat entstehen lassen.

In einen Big-Band-Keller verwandelte sich die Marktgade. Erstmals hatte die gemeindeeigene Gade nach abgeschlossener Sanierung das Tor für die Kellernacht geöffnet. Geräumig wie sie ist und ausgestattet mit vielen Stühlen bot sie den Zuhörern komfortablen Platz, um den Big-Band-Sound der Swing-Company, zum ersten Mal Gast bei der Kellernacht zu genießen.

Wie gewohnt professionell und mit viel Humor begeisterte Soundchexx im Sitzungssaal des Rathauses ihr Publikum, dass sich beim Mitmachen nicht lange bitte ließ. Erdigen Soul gab es im wahrsten Sinne des Wortes von Mothers Houseband, denn sie spielten in einem der Gadenkeller mit Lehmboden.

Über „Strings & Voices“ muss man eigentlich nichts mehr sagen. Sie gehören einfach zur Kellernacht dazu und das treue Publikum sorgte bis zum Schluss der Kellernacht für eine immer volle Gade.

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