IPHOFEN

Glückwunsch zum 100. Geburtstag

Ihren 100. Geburtstag feierte am Montag die Iphöferin Margarete Sterk. Bürgermeister Josef Mend ließ es sich nicht nehmen und gratulierte namens der Stadt persönlich.
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Margarete Sterk aus Iphofen feierte am Montag ihren 100. Geburtstag. Bürgermeister Josef Mend gratulierte. Foto: Foto: Hess

Ihren 100. Geburtstag feierte am Montag die Iphöferin Margarete Sterk. Bürgermeister Josef Mend ließ es sich nicht nehmen und gratulierte namens der Stadt persönlich.

Daneben erhielt die älteste Einwohnerin Iphofens Blumen von Landrätin Tamara Bischof, ein Glückwunschbild vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und die Medaille Patrona Bavarie von Ministerpräsident Horst Seehofer.

Dass Margarete Sterk ein „seltenes Exemplar“ ist, bemerkte auch Pfarrer Hans Reeg, der erst fünf Menschen in seiner langen Dienstzeit zu einem 100. Geburtstag gratulieren konnte. Im Kreise ihrer Familie feierte die Seniorin den Jubeltag.

Margarete Sterk (geborene Berthold) ist waschechte Iphöferin des Jahrgangs 1916 und war 1952 mit dem Großlangheimer Otto Sterk vor den Traualtar getreten. Ihr Mann starb bereits im Jahr 1975. Mit ihrem Mann und später alleine bewirtschaftete die fleißige Frau Jahrzehnte den Hof und die Weinberge, in denen sie bis kurz vor ihrem 90. Geburtstag noch arbeitete. „Die Arbeit hat mich jung gehalten“, heißt das Motto der 100-Jährigen, die sich einer erstaunlich guten Gesundheit erfreut.

„Unsere Oma hat nie Ruhe, sie braucht immer was zu tun“, sagt ihre Tochter Karin Scheller. Immer noch ohne Brille liest sie die Zeitung und ist geistig noch so frisch, dass sie Kreuzworträtsel und Sudokus löst. Sie erledigt noch einiges im Haushalt und bekocht die Familie.

Dass sie ein anderes Hobby heute noch beherrscht, erkannte der Verfasser dieses Artikels als er zum Abschied ein paar gestrickte Socken geschenkt bekam, denn die Seniorin strickt mit Begeisterung.

Ob mit Gehstock oder mit Rollator, Margarete Sterk ist immer wieder in der Weinstadt unterwegs, aber sie vermisst viele ihrer einstigen Bekannten, die längst gestorben sind.

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