MÜNSTERSCHWARZACH

Glückwunsch, Bruder Raimund Mels!

Seinen 93. Geburtstag feierte am 13. Juni Raimund Mels. Damit ist er der älteste Bruder des Benediktinerklosters Münsterschwarzach.
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Glückwunsch, Bruder Raimund Mels!
Bruder Raimund Mels aus der Abtei Münsterschwarzach feierte am Dienstag (13. Juni) seinen 93. Geburtstag. Der älteste Mönch des Benediktinerklosters lebt zurzeit im Caritas-Seniorenzentrum Bürgerspital in Volkach. Dort gratulierten ihm Abt Michael Reepen und viele seiner Mitbrüder und -patres. Schwarzachs Bürgermeister Volker Schmitt (links) überreichte dem Jubilar einen Bocksbeutel. Bruder Raimund Mels kam am 13. Juni 1924 in Borken in Westfalen als Ludwig Mels zur Welt. Während der französischen Kriegsgefangenschaft entschloss er sich, einem Kloster beizutreten. 1949 bat er um Aufnahme in die Abtei Münsterschwarzach und bekam den Ordensnamen Bruder Raimund. Im Mai 1954 schloss er sich der Abtei auf Lebenszeit an. Anfangs war der gelernte Schneider in der Schneiderei des Klosters eingesetzt. Sein Lebensziel war es, die Arbeit der Missionsbenediktiner bekannter zu machen. Als „Reisebruder“ mit dem Motorrad war er in Deutschland unterwegs, um in den Pfarreien für die Mission zu werben und Spenden zu erbitten. 1958 wechselte er von Deutschland nach London. Als Leiter der Missionsprokura begeisterte er dort Briten und Iren für die Missionsarbeit der Münsterschwarzacher. Die Spenden halfen in den Missionsländern gegen Armut und Not, beim Aufbau von Krankenhäusern und Schulen sowie bei der Unterstützung der einheimischen Kirche. Als Seelsorger kümmerte er sich um die Sorgen der Menschen. 1984 wurde die Niederlassung in London geschlossen. Nach seiner Rückkehr richtete er in Münsterschwarzach ein Büro als Missionsprokura für England und Irland ein, welche er bis zum 87. Lebensjahr betreute. Text/Foto: Peter Pfannes

Bruder Raimund Mels aus der Abtei Münsterschwarzach feierte am Dienstag (13. Juni) seinen 93. Geburtstag. Der älteste Mönch des Benediktinerklosters lebt zurzeit im Caritas-Seniorenzentrum Bürgerspital in Volkach. Dort gratulierten ihm Abt Michael Reepen und viele seiner Mitbrüder und -patres. Schwarzachs Bürgermeister Volker Schmitt (links) überreichte dem Jubilar einen Bocksbeutel.

Bruder Raimund Mels kam am 13. Juni 1924 in Borken in Westfalen als Ludwig Mels zur Welt. Während der französischen Kriegsgefangenschaft entschloss er sich, einem Kloster beizutreten.

1949 wurde er zu Bruder Raimund

1949 bat er um Aufnahme in die Abtei Münsterschwarzach und bekam den Ordensnamen Bruder Raimund. Im Mai 1954 schloss er sich der Abtei auf Lebenszeit an. Anfangs war der gelernte Schneider in der Schneiderei des Klosters eingesetzt. Sein Lebensziel war es, die Arbeit der Missionsbenediktiner bekannter zu machen. Als „Reisebruder“ mit dem Motorrad war er in Deutschland unterwegs, um in den Pfarreien für die Mission zu werben und Spenden zu erbitten.

Iren und Briten für Missionsarbeit begeistert

1958 wechselte er von Deutschland nach London. Als Leiter der Missionsprokura begeisterte er dort Briten und Iren für die Missionsarbeit der Münsterschwarzacher. Die Spenden halfen in den Missionsländern gegen Armut und Not, beim Aufbau von Krankenhäusern und Schulen sowie bei der Unterstützung der einheimischen Kirche. Als Seelsorger kümmerte er sich um die Sorgen der Menschen. 1984 wurde die Niederlassung in London geschlossen. Nach seiner Rückkehr richtete er in Münsterschwarzach ein Büro als Missionsprokura für England und Irland ein, welche er bis zum 87. Lebensjahr betreute. Text/Foto: Peter Pfannes

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