KLEINLANGHEIM

Getankt, nicht bezahlt - und in Sachsen gestellt

Getankt, aber nicht bezahlt hat ein Fahrer an Rastanlage Haidt Erst in Sachsen hat die Polizei den Transit gestoppt und einen Tatverdächtigen zur Rechenschaft gezogen.
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Symbolbild Foto: dpa

Getankt, aber nicht bezahlt hat ein Transit-Fahrer am Montagvormittag an der Rastanlage Haidt-Süd. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Biebelried mitteilt, haben am Dienstagabend Bundespolizeibeamte das Fahrzeug in Sachsen gestoppt und einen Tatverdächtigen zur Rechenschaft gezogen.

Am Montag um 9.40 Uhr wurde ein Ford Transit an der Rastanlage der A 3 in Richtung Nürnberg mit rund 75 Liter Dieselkraftstoff betankt worden. Die Rechnung über knapp 92 Euro blieb der Fahrer indes schuldig. Allerdings konnte das Kennzeichen abgelesen werden. Nach erfolgter schriftlicher Anzeige wurde das Kennzeichen noch am selben Tag in das polizeiliche Fahndungssystem aufgenommen.

Tags darauf führte die Fahndung zum Erfolg: Auf der B 4 bei Bautzen kontrollierten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe gegen 18.40 Uhr einen Transit mit estnischer Zulassung und erfuhren dabei von dem Tankbetrug.

Der 50-jährige Fahrer des Transporters, der keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat und dringend verdächtig ist, den Tankbetrug begangen zu haben, musste eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro hinterlegen.

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