VOLKACH

Gelungene Tuttiproben zum Abschluss

Mitglieder des Kreisorchesters Kitzingen trafen sich an zwei Wochenenden in Volkach.
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Die Proben des Kreisorchesters Kitzingen mit seinem Dirigenten Siegfried Graf am Wochenende in Volkach liefen prima. Man darf gespannt sein auf die beiden Konzerte in Iphofen und Wiesentheid. FOTO Peter Pfannes

Zwei komplette Wochenenden haben die 55 Musiker des Kreisorchesters Kitzingen in der Volkacher Musikschule geprobt. Kurzweiligen Satzproben folgte am Samstag die Tuttiprobe mit allen Instrumenten. Dirigent Siegfried Graf zeigte sich zufrieden mit den Leistungen und zuversichtlich mit Blick auf die beiden bevorstehenden Konzertabende in Iphofen und in Wiesentheid. Die Premiere findet am 4. November um 19.30 Uhr in der Karl-Knauf-Halle Iphofen statt. Zwei Wochen später, am 18. November, steigt die zweite Auflage um 19.30 Uhr in der Steigerwaldhalle Wiesentheid. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

Leckerbissen

Der Sound, der bei den Proben zu hören war, machte deutlich: Die Live-Auftritte des Kreisorchesters werden ein Leckerbissen für alle Freunde konzertanter Musik. Sie werden eine Reise durch die Jahrhunderte mit Werken bekannter Komponisten erleben. 633 aktive Musiker/innen hat der Kreisverband Kitzingen des Nordbayerischen Musikbunds zurzeit in seinen Reihen. Kreisvorsitzende Sibylle Säger freute sich, dass bei den Proben im Kreisorchester wieder viele Akteure aus den 15 Mitgliedskapellen und – vereinen freiwillig mitmachten.

Gemeinschaft gestärkt

„Das Kreisorchester stärkt unsere Gemeinschaft“, sagte Säger am Samstag bei den Proben. Die Teilnehmer der Proben könnten sich gut untereinander austauschen. „Sie nehmen viele Erkenntnisse von anderen Musikern mit nach Hause“, so die Kreisvorsitzende. Die Proben und das Mitwirken im Kreisorchester seien eine Bereicherung für jeden Musiker. Manche spielen im Kreisorchester einen anderen Part als Zuhause in ihrer Heimatkapelle.

Dirigent Siegfried Graf, der von sechs Musikdozenten bei den Satzproben unterstützt wurde, führte bei der abschließenden Tuttiprobe (mit allen Musikern) „hohes Blech“, „tiefes Blech“ und „Schlagwerk“ zusammen. „Musiker, die normalerweise in ihren Kapellen Blasmusik spielen, haben hier die Möglichkeit eine konzertante Schiene zu fahren“, erläuterte Graf.

Alle zwei Jahre

Seit 2010 findet das Projekt regelmäßig alle zwei Jahre statt. Besonders begeistert ist der Dirigent von der Alterszusammensetzung im Kreisorchester. Das jüngste Mitglied ist zwölf Jahre jung, das älteste 60 „und sogar noch drüber“. Ihre Heimatkapellen: Musikzug Iphofen, Kolping Musik-Corps Kitzingen, Musikverein (MV) Nordheim, MV Bibergau, Wengertsmusikanten Rüdenhausen, Winzerkapelle Rödelsee, Musikschule Volkach, Musik- und Gesangverein Wiesentheid, MV Willanzheim und MV Sommerach.

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