VOLKACH

Gelöbnisfeier für 44 Soldaten der Bundeswehrkaserne Volkach

44 Soldaten aus der Garnison der Bundeswehrkaserne Volkach wurden nach ihrer dreimonatigen Grundausbildung bei einer Gelöbnisfeier verpflichtet.
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Stellvertretend für ihre Kameraden legten sechs Soldaten aus den drei Waffengattungen Heer, Marine und Luftwaffe das feierliche Gelöbnis in Volkach ab. Foto: Foto: Hanns Strecker
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44 Soldaten aus der Garnison der Bundeswehrkaserne Volkach wurden nach ihrer dreimonatigen Grundausbildung bei einer Gelöbnisfeier verpflichtet. Ein ereignisreicher und aufregender Tag für die sechs Soldatinnen und 38 Soldaten sowie deren Ausbilder.

Leutnant Sebastian Pötzl, stellvertretender Zugführer der Grundausbildungseinheit, sprach von einem guten Lehrgang, der manchen an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit brachte, was aber durch die Teamfähigkeit der Gemeinschaft wieder ausgeglichen werden konnte. Der Tag begann am Vormittag mit der Vorstellung des erlernten militärischen Handwerks vor den eingeladenen Familienangehörigen und ging am Nachmittag mit dem Besuch eines Gelöbnisgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Volkach weiter.

Militärpfarrer Martin Klein ging in seiner Predigt auf die psychischen und physischen Belastungen der jungen Soldaten ein und zollte seinen Respekt für das erreichte Ziel. Der Pfarrer betonte, dass er die Soldaten als „Friedensstifter“ ansehe. In militärischer Marschordnung verließ der Ausbildungszug danach das Gotteshaus in Richtung Kaserne.

Im festlich geschmückten Saal des Casinos trat die Ausbildungseinheit zusammen mit einer Fahnenabordnung an, wo Bataillonskommandeur Patrick Dohmen das Kommando zum Gelöbnis übernahm. Musikalisch untermalt wurde der Festakt durch das Kammerensemble des Heeresmusikcorps Veitshöchheim.

In seiner Ansprache lobte der Kommandeur die Soldaten für ihren freiwilligen Dienst in der Bundeswehr. Dohmen ging auf die vielseitigen militärischen Bedrohungen ein und betonte, wie wichtig der Dienst für die Gesellschaft sei. Er appellierte an die Soldaten, das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und die Erwartungen zu erfüllen, die der Bürger in sie setzt.

Volkachs stellvertretende Bürgermeisterin Gerlinde Martin wies auf das äußerst gute Verhältnis zwischen der Bundeswehr und den Volkacher Bürgern hin und zeigte sich beeindruckt von dem harten Dienst im Soldatenalltag. Sie erinnerte daran, dass die Bundeswehr heute in einem früher ungeahnten Maße aktiv an der weltweiten Friedenssicherung mitwirke – auch Volkacher Soldaten.

Anschließend legten stellvertretend sechs Soldaten (Heer, Marine und Luftwaffe) die Hand an die Fahne der Bundesrepublik und gaben das Gelöbnis ab. Mit dem dreifach donnernden Schlachtruf der Ausbildungskompanie „Gemeinsam Stark“ verabschiedeten sich die Soldaten von ihrem Kommandeur ins wohlverdiente lange Wochenende.

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