SCHWARZACH

Gegen weitere Veränderung

Der Antrag der Kitzinger Firma LZR auf Sand- und Kiesabbau in der Mainaue nordöstlich von Schwarzenau, wurde bei zwei Gegenstimmen im Gemeinderat Schwarzach abgelehnt.
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Auf zur Schatzsuche in der Kiesgrube
(cop) Zur Schatzsuche in der Kiesgrube lädt die Bayerntour Natur-Aktion in Hörblach ein. Kleine und große Abenteurer haben am Sonntag, 12. Juli, die Gelegenheit, mit Hilfe von GPS-Geräten den Geheimnissen dort auf den Grund zu gehen, heißt es in einer Mitteilung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV). Erwachsene und Kinder werden an verschiedenen Stellen rund um den Baggersee mehr und mehr Hinweise finden, die am Ende zu dem Schatz führen. Nebenbei erfahren die Teilnehmer einiges über die natürlichen Schätze, die bei der Rohstoffgewinnung zum Vorschein kommen. Der Landesbund für Vogelschutz und das Kitzinger Unternehmen Lenz-Ziegler-Reifenscheid (LZR) laden gemeinsam insbesondere die kleinen Naturfreunde zu dieser Erkundungstour ein. Die GPS-Geräte werden vom LBV zur Verfügung gestellt. Die Schatzsuche startet um 15 Uhr an der LKW-Waage in Hörblach im Abbaugelände der Firma LZR (Beitrag ein Euro). Das Ende ist für 17 Uhr geplant. Anmeldung bis Donnerstag, 9. Juli. Weitere Infos bei Janina Kempf, (01 74) 2 00 98 99, j-kempf@lbv.de oder Elisabeth Ziegler, (0 93 21) 70 02-32. Foto: Foto: E. Ziegler

Der Antrag der Kitzinger Firma LZR auf Sand- und Kiesabbau in der Mainaue nordöstlich von Schwarzenau, wurde bei zwei Gegenstimmen in der Sitzung des Gemeinderats Schwarzach am Dienstagabend abgelehnt. Das Landschaftsbild der Mainauen und des Mainufers habe sich durch den Sand- und Kiesabbau bei Hörblach, wodurch bereits große Wasserflächen entstanden, stark verändert, lautete die Begründung im Rat. Einer weiteren Veränderung des Landschaftsbildes in den Mainauen von Schwarzenau stimme man deshalb nicht zu.

Weitere Themen im Gemeinderat:

• Laut Bürgermeister Volker Schmitt besteht aktuell ein großer Wasserverlust im gemeindlichen Fernwassernetz. Circa 600 Kubikmeter Wasser pro Woche verschwinden im Nichts. Die Mitarbeiter des Bauhofs finden das Leck nicht, so das Gemeindeoberhaupt. „Wir suchen die Nadel im Heuhaufen.“ Eine Spezialfirma soll den Wasserrohrbruch jetzt ausfindig machen.

• Damit es mit dem geplanten Baugebiet Gerlachshausen Südwest vorangeht, erhalten die Besitzer der dortigen Äcker eine Ernteausfallentschädigung. Auf dem künftigen Bauland zwischen Münsterschwarzach und Gerlachshausen sind umfangreiche archäologische Voruntersuchungen notwendig, denen die Grundstückseigner zustimmten. Die Höhe der Entschädigungen wird von einer Schätzerstelle des Bauernverbandes festgelegt.

• Studenten einer Münchner Fachhochschule werden im kommenden Winter ein Tourismus- und Freizeitkonzept für den Markt Schwarzach entwickeln. Bürgermeister Schmitt hat die Kontakte geknüpft. Die Kosten für die Fallstudie liegen bei etwa 4000 Euro, die das Gremium absegnete.

• Für die anstehenden Kanalsanierungen in Schwarzenau hat der Gemeinderat den Auftrag an die Firma Schnurrer aus Weiden in der Oberpfalz vergeben. Deren Angebotssumme lag bei 112 000 Euro. Die Kostenschätzung des Planungsbüros TIG lag doppelt so hoch. „Das Ergebnis der Ausschreibungen ist sehr positiv. Wir hatten Glück“, freute sich Bürgermeister Schmitt.

• Dem Antrag der Bildhauerei Dresch-Fritzsch, auf dem Friedhof in Stadtschwarzach ein Grabmal der Familie Pfriem mit einer Höhe von zwei Metern zu errichten, hat der Gemeinderat einhellig zugestimmt.

• Der neue Stadtpark in Stadtschwarzach soll am 29. Mai ab 13.30 Uhr eingeweiht werden. Die Bewirtung übernimmt der örtliche Sportverein.

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