GROSSLANGHEIM

Geeigneter Platz für den Defibrillator gefunden

Ein Defibrillator für die Gemeinde ist beschlossene Sache, dafür stimmte der Gemeinderat Großlangheim. Auch auf einen Platz haben sich die Räte geeinigt.
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Ein Defibrillator soll im Vorraum der Raiffeisenbank Großlangheim öffentlich zugänglich installiert werden. Foto: Symbolfoto: Kai Ober

Ein Defibrillator für die Gemeinde ist beschlossene Sache, dafür stimmte der Gemeinderat Großlangheim geschlossen in der Sitzung am Dienstagabend. Dabei hofft man auf die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung der Raiffeisenbank Kitzinger Land und auf die Zusage der Bank, dass das Gerät im Vorraum des Großlangheimer Bankgebäudes installiert werden kann, da es öffentlich zugänglich sein muss.

Probleme bei Minusgraden

Ein weiteres Mal diskutierte die Runde über einen geeigneten Standort, da ein trockener und frostfreier Platz optimal für das Gerät wäre. Gemeindearbeiter Eberhard Mahler, der auch Aktiver in den Reihen der Sanitätsbereitschaft am Ort ist, verwies darauf, dass die Akkus bei Minusgraden ihren Dienst versagen. Einen Elektroanschluss gebe es zum Beispiel für Geräte in Flughäfen und Betrieben, „da ist der Anschluss mit einer Telefonleitung und mit einem Ersthelfer gekoppelt“. Zum Service bemerkte Mahler, dass der Defibrillator zwei Mal im Jahr überprüft werden müsse.

Bei der Suche nach dem besten Standort für das Gerät berichtete Walter Haupt, dass in Willanzheim und Hüttenheim dieses in einem Kasten untergebracht ist und es bisher keine Komplikationen gegeben habe. Als besten Standort sah man in der Runde den Vorraum der Raiffeisenbank an, da es aufgrund der Temperierung keine Probleme im Winter gebe. Bürgermeister Karl Höchner plädierte dafür, das gleiche Gerät anzuschaffen, wie es schon die Sanitätsbereitschaft habe, „denn dann wäre die Wartung die gleiche“.

Dieser Vorschlag fand die einhellige Zustimmung im Ratsgremium. Einstimmig beschlossen wurde, nun eine Anfrage an die Raiffeisenbank zwecks Sponsoring des Gerätes und Aufstellung im Vorraum zu richten.

Weitere Themen

• Notwendig werden neue Strombeschaffungsverträge für die Zeit von 2018 bis 2020, wofür eine Ausschreibung nötig ist, gab der Bürgermeister Höchner bekannt. Beauftragt wird damit das Kommunalberatungsbüro Kubus. Höchner erinnerte daran, dass beim vorangegangenen Vertrag zunächst Normalstrom geordert und dann auf Ökostrom umgestiegen wurde. Im neuen Vertrag wird gleich zu 100 Prozent Ökostrom mit Neuanlagenquote bestellt, so der einstimmige Beschluss des Rates.

• Verlesen wurde die Anfrage des Naturparks Steigerwald zum Bedarf eines Zonierungskonzepts für Windkraftanlagen, da der Regionalplan geändert werden soll. „In der Großlangheimer Gemarkung sind auch nach dem neuen Entwurf für den Regionalplan Windräder ausgeschlossen und es besteht auch nach wie vor kein Interesse, solche aufzustellen und das sollte so bleiben“, gab der Bürgermeister die Stimmung im Dorf wider.

Herbert Pfriem verwies auf den Schwanberg als einzige Möglichkeit für eine Windkraftanlage, „aber da haben wir nichts zu entscheiden“. Im Rat war man sich einig, dass ein Zonierungskonzept für Großlangheim nicht nötig ist.

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