BUCHBRUNN

Gaudi pur bei der Kirchweih-Fass-Suche

Ein stattlicher Umzug setzte sich am Sonntagnachmittag zur Kirchweih in Buchbrunn mit 15 Wagen und Gruppen in Bewegung.
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Gefolgt von den sieben Geometern ritt Felix „Fex“ Hartmann durch Buchbrunn und trug die Kirchweihpredigt vor. Foto: Gerhard Bauer
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Ein stattlicher Umzug setzte sich am Sonntagnachmittag zur Kirchweih in Buchbrunn mit 15 Wagen und Gruppen in Bewegung.

Prediger Felix „Fex“ Hartmann rief hoch zu Ross an den einzelnen Stationen besondere Ereignisse in Erinnerung. Sein Lohn: ein Tusch des Kolping-Musikcorps Kitzingen und ein kräftiger Schluck, damit Stimme und Kehle geschmiert bleiben.

Ziel des Umzuges war der Ausgrabungsplatz am Gänsewasen, an dem sich die gesamte Bevölkerung Buchbrunns zu drängen schien.

Die sieben Geometer, die mit der Suche nach dem Fass Kirchweihbier beschäftigt waren, hatten allerdings Zweifel, ob der Ausgrabungsplatz im kommenden Jahr nach der anstehenden Kindergartenerweiterung noch zur Verfügung steht.

Redegewandte Geometer

Bei ihren Suchaktionen auf dem gesamten Areal hatten die redegewandten Geometer die Lacher stets auf ihrer Seite, wenn Fachausdrücke wie Intelligenzallergiker, Evolutionsquerschläger oder Diskussionsadjutant gebraucht wurden.

Immer mit dabei: der viel versprechende Nachwuchs, der mit dem Spaten dann zum Einsatz kam, wenn die Geos glaubten, ihr Fass gefunden zu haben.

Nach einer erfolgreichen Pokemon-Jagd wurde ein Gruppenbild inszeniert und als die historische Kamera Blitzlicht gesteuert in Brand geriet, war die Suche erledigt: Denn im Kameragehäuse fand sich das gesuchte Fass.

Die Kirchweih 2016 ging am Montagmorgen mit dem Gottesdienst um 10 Uhr weiter. Ab 20.30 Uhr wurde im Keller mit „Tutti-Frutti“ zum Finale noch einmal kräftig gefeiert und getanzt, bis zur Beerdigung der Kirchweih, die um Mitternacht begraben wurde.

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