KITZINGEN

Gärtner laden zum Fest an der Salatblume

Der Salat in allen Formen und Farben ist reif und wartet auf die Ernte beim Gärtnerfest an der Salatblume. Das steigt am Sonntag zum fünften Mal.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Gärtnerblume ist fertig, am Sonntag, 7. August, wird das Gärtnerfest gefeiert. Das Bild zeigt einen Blick von der neuen Mainbrücke in Richtung Kreuzkapelle. Rolf Wenkheimer Foto: Foto:

Der Salat in allen Formen und Farben ist reif und wartet auf die Ernte beim Gärtnerfest an der Salatblume. Zum fünften Mal nach dem Ende der Kleinen Gartenschau 2011 lädt der Gartenbauverein Etwashausen-Kitzingen unter der Regie von Heiner Lang und Hans Hummel zum Gärtnerfest am ersten Sonntag im August ein.

10000 Pflanzen

Vor rund sechs Wochen haben zahlreiche Helferinnen und Helfer die Salatblume auf dem Gelände in der Nähe der Bundesstraße 8 mit den Sorten Kopfsalat, Eichblatt, Lollo-Rosso und Löwenzahnsalat angepflanzt. Innerhalb weniger Stunden hatte das eingespielte Team die rund 10 000 Pflänzchen „verarbeitet“, so Rolf Wenkheimer vom Förderverein Gartenschaugelände.

Großes Angebot

Aus denen ist inzwischen richtiger Salat geworden. Den gibt es am Sonntag in Salattüte für drei Euro. Dazu kommen Gurken, Tomaten und Kohlrabi, Blumenkohl und Wirsing. Als Zugabe gibt es in diesem Jahr einen Blumenstrauß mit Zinnien, Astern und Löwenmäulchen.

Am hinteren Ende der Salatblume wurden zusätzlich Blaukraut, Wirsing, Weißkohl und Grünkohl für den Wagenschmuck beim Kirchweihumzug am 16. Oktober gepflanzt. Die „künstlerische Leitung“ der Salatblume hatte wieder Hans Hummel.

Musik

Der musikalische Frühschoppen des Fördervereins Gartenschaugelände Kitzingen e. V. wird an diesem Sonntag vom Main Side Sommergarten auf das Grundstück der Salatblume verlegt. Von 11 bis 14 Uhr unterhält das Franconia Sextett mit böhmischer und fränkischer Blasmusik.

Dazu gibt es nach dem Weißwurstfrühstück Steaks und Bratwurst und am Nachmittag Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

Wie es begann

Die Idee für das Gärtnerfest entwickelte sich im Anschluss an die Kleine Gartenschau, bei der sich der Gartenbauverein Etwashausen-Kitzingen mit seiner Salatblume auf dem Feld für Hans Klug vorgestellt hatte. 2011 wurde Salat mehrfach angepflanzt und verkauft.

Die für Gartenschauen einmalige Aktion war sehr gut angenommen worden. Damit war das Gärtnerfest mit dem viel bestaunten Kunstwerk „Salatblume“ als Beitrag des Gartenbauvereins zur Nachnutzung des Gartenschaugeländes geboren.

Was vorher war

Vor der Kleinen Gartenschau gab es den Flurrundgang im Spätsommer oder Frühherbst. Dabei informierten sich Gärtner und andere Interessenten über die aktuellen Nutzungen der Äcker, Beete und Gewächshäuser. Der Rundgang endete mit einem Schlusshock in einem Gartenbaubetrieb. Dies Tradition wird nun zum fünften Mal durch das Gärtnerfest abgelöst.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.