KITZINGEN

Für Haustiere ist Silvester die blanke Panik

Wenn die Sektkorken knallen, die Raketen Jahr in den Himmel steigen, es leuchtet und kracht, dann ist das für viele Spaß pur. Für die meisten Tiere nicht.
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Für Haustiere ist Silvester die planke Panik
Wenn die Sektkorken knallen, die Raketen zum Start ins neue Jahr in den Himmel steigen, es leuchtet und kracht, dann ist das für viele Spaß pur. Für die meisten Tiere heißt das jedoch: Panik. Einige verkriechen sich in der hintersten Wohnzimmerecke, andere ergreifen die Flucht. „Wir haben nie so viele Verlustmeldungen wie am ersten Januar“, erzählt die Leiterin des Kitzinger Tierheims, Angela Drabant. Denn erschreckt sich ein Tier erst, rennt es blindlings los – teilweise kilometerweit. Damit es gar nicht dazu kommt, rät Drabant, die Tiere unbedingt schon am Silvestermorgen reinzuholen – gerade Hofhunde, Katzen mit Freigang und Kleintiere, die draußen leben. Abends sollten Besitzer dann die Fenster schließen und die Rollos runterlassen. Auch helfe es, die Musik lauter zu drehen, damit die Vierbeiner die Knallerei nicht hören. Wer seinem Tier möglichst viel Angst nehmen möchte, sollte bei ihm bleiben. Aber: Extrem furchtsame Hunden oder Katzen nicht verhätscheln. Das wirke wie Lob – nur an der falschen Stelle. Da manche den 31. Dezember gar nicht abwarten können und die Böller bereits einige Tage vorher in die Luft jagen, ist es außerdem ratsam, die Hunde dann schon beim Spaziergang anzuleinen. Mit Beruhigungsmitteln wäre Drabant dagegen vorsichtig. „Das muss unbedingt mit dem Tierarzt abgeklärt werden.“ Denn in der Regel reichten die „herkömmlichen“ Wege schon aus, um seinem Vierbeiner den Silvesterstress zumindest ein bisschen zu ersparen.
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Wenn die Sektkorken knallen, die Raketen zum Start ins neue Jahr in den Himmel steigen, es leuchtet und kracht, dann ist das für viele Spaß pur. Für die meisten Tiere heißt das jedoch: Panik. Einige verkriechen sich in der hintersten Wohnzimmerecke, andere ergreifen die Flucht.

Verlustmeldungen

„Wir haben nie so viele Verlustmeldungen wie am ersten Januar“, erzählt die Leiterin des Kitzinger Tierheims, Angela Drabant. Denn erschreckt sich ein Tier erst, rennt es blindlings los – teilweise kilometerweit.

Tiere reinholen

Damit es gar nicht dazu kommt, rät Drabant, die Tiere unbedingt schon am Silvestermorgen reinzuholen – gerade Hofhunde, Katzen mit Freigang und Kleintiere, die draußen leben. Abends sollten Besitzer dann die Fenster schließen und die Rollos runterlassen. Auch helfe es, die Musik lauter zu drehen, damit die Vierbeiner die Knallerei nicht hören.

Lob an falscher Stelle

Wer seinem Tier möglichst viel Angst nehmen möchte, sollte bei ihm bleiben. Aber: Extrem furchtsame Hunden oder Katzen nicht verhätscheln. Das wirke wie Lob – nur an der falschen Stelle.

Da manche den 31. Dezember gar nicht abwarten können und die Böller bereits einige Tage vorher in die Luft jagen, ist es außerdem ratsam, die Hunde dann schon beim Spaziergang anzuleinen.

Mit dem Arzt abklären

Mit Beruhigungsmitteln wäre Drabant dagegen vorsichtig. „Das muss unbedingt mit dem Tierarzt abgeklärt werden.“ Denn in der Regel reichten die „herkömmlichen“ Wege schon aus, um seinem Vierbeiner den Silvesterstress zumindest ein bisschen zu ersparen.

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