GEISELWIND

Freizeitland-Unfall: Stahlseile werden untersucht

Der Sturz einer Gondel im Geiselwinder Freizeitland vor knapp zwei Wochen bleibt vorerst ungeklärt. Die Prüfung der Stahlseile könnte Wochen dauern.
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Freizeit-Land Geiselwind (Symbolbild)
Der Sturz einer Gondel im Geiselwinder Freizeitland vor knapp zwei Wochen bleibt vorerst ungeklärt. Foto: Berthold Diem

Die Ursachen des vergleichsweise glimpflich ausgegangenen Unfalls am Freefall-Tower „Abenteuerturm“ im Freizeitland Geiselwind sind weiter ungeklärt. Nach Informationen der Würzburger Staatsanwaltschaft fehle noch das Gutachten zu dem Sturz einer Gondel des 16 Meter hohen Fahrgeschäfts für Kinder.

Ein Sachverständiger habe die beiden Seile, die bei dem Unfall am 18. August plötzlich gerissen waren, ausgebaut, erklärte Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen auf Anfrage. Der rechnet erst in gut vier Wochen mit der Vorlage des Prüfungsgutachtens.

Weniger dramatisch als erwartet

Der Unfall hatte einen Rieseneinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Die stießen dann vor Ort auf ein deutlich weniger dramatisches Geschehen als erwartet. Eine Gondel des Freefall-Towers, besetzt mit 16 Fahrgästen, war aus rund zwei Metern Höhe abgestürzt, weil die StahlSeile der Gondel gleichzeitig rissen. Weil aber ein Sicherungssystem – Gasdruckdämpfer – eingriff und den Sturz bremste, sprach die Polizei zuletzt von neun leicht verletzten Kindern.

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