GROßLANGHEIM

Freitags-Fragen: Beach, Bubble und Begeisterung

Zum 21. mal findet an den kommenden beiden Wochenenden in Großlangheim ein Beach- und Rasenhandball-Turniere statt - mit über 200 Mannschaften.
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Freitags-Fragen: Beach, Bubble und Begeisterung
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Zum 21. mal findet an den kommenden beiden Wochenenden in Großlangheim ein Beach- und Rasenhandball-Turnier statt – mit über 200 Mannschaften. Diesmal mit einer spannenden Neuerung: Erstmals ist Bubble-Soccer am Start.

Was das ist, worum es geht und warum das Spaß macht, erklärt Stefan Herrmann. Der 42-jährige Industriekaufmann ist Spieler der 2. Mannschaft, Homepage-Betreuer und bei der Turnier-Organisation für die Anmeldungen der Vereine verantwortlich.
Frage: Was ist Bubble-Soccer?

Stefan Herrmann: Die Spieler haben eine Art riesigen, transparenten Wasserball über den Oberkörper gestülpt und versuchen damit, Fußball zu spielen. Man kann seinen Gegner aus dem Weg schubsen, ohne dass etwas passiert, da jeder durch die Bubble geschützt ist. Es gibt fünf Spieler pro Mannschaft und keinen Torwart.

Wie sind die Spielregeln?

Herrmann: Bei uns wird Bubble-Soccer mit Handball kombiniert. Es gibt erst ein Handballspiel auf Rasen, danach schlüpfen die Mannschaften in die Bubbles und treten noch mal an. Die Regeln dabei sind grundsätzlich wie beim Fußball, nur dass das Umschubsen mit den Bubbles natürlich dazugehört. Ausnahme: Gegner, die mit dem Rücken zu einem stehen, dürfen niemals umgestoßen werden.

Wer kam auf die Idee, das Spiel nach Großlangheim zu holen?

Herrmann: Barbara Saum, eine Spielerin unserer Frauenmannschaft und Mitorganisatorin des Turniers.

Wie verlief der erste Test?

Herrmann: Auf unserer Facebook-Seite ist ein Video über den Testlauf. Wie man sieht, ist das verdammt anstrengend, aber macht eben auch richtig viel Spaß.

Wie kommt man an die Bubble-Soccer-Ausrüstung?

Herrmann: Wir bekommen sie von der Verleihfirma Bubble-Soccer Kitzingen, mehr unter www.bubblesoccer-kitzingen.de.

Wann findet die Veranstaltung statt?

Herrmann: Sie ist Teil unserer großen Beach- und Rasenhandball-Turniere an den kommenden beiden Wochenenden, die wir bereits zum 21. Mal ausrichten. Heuer können die Erwachsenen dabei erstmals Bubble-Soccer ausprobieren. Am Samstag, 11. Juni, spielen die Frauen, am Sonntag, 12. Juni, sind dann die Männer dran. Eine Woche später tritt der Handball-Nachwuchs auf Sand und Rasen an.

Kann man noch mitmachen?

Herrmann: Nein, wir sind ausgebucht, aber das Zuschauen lohnt sich wegen der Riesengaudi unbedingt.

Seit wann gibt es das Beach- und Rasen-Handball-Turnier – und wer hat's erfunden?

Herrmann: Seit 1996, als auf Initiative von Hans Henke der erste Beachhandballplatz Bayerns bei uns in Großlangheim gebaut wurde.

Lässt sich mit kreativen Ideen einer gewissen Vereinsmüdigkeit vorbeugen, die man landläufig erlebt?

Herrmann: Ja, wir glauben schon. Auf das Turnier freuen sich jedenfalls alle. Unser Organisations-Team hat auf alle Fälle keine Nachwuchssorgen – und auch sonst sind die Aufgaben im Verein auf viele Schultern verteilt.

Wie viele Mitglieder gehören dem Großlangheimer Sportverein an?

Herrmann: Der TV Großlangheim hat 676 Mitglieder – und ein sehr breites sportliches Angebot.

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