HOHENFELD

Fehlender Osterbrunnen soll die Ausnahme bleiben

In drei Jahren steht dem Ortsverschönerungsverein (OVV) Hohenfeld ein großes Jubiläum ins Haus: Der Verein wird 100 Jahre alt.
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Gewählt: Elke Schmitt, Rudolf Sattes und Monika Weidt (von links) führen in den kommenden vier Jahren den Ortsverschönerungsverein Hohenfeld. Foto: Foto: Robert Haass

In drei Jahren steht dem Ortsverschönerungsverein (OVV) Hohenfeld ein großes Jubiläum ins Haus: Der Verein wird 100 Jahre alt. Klar, dass da auf den Vorstand des Vereins viel Arbeit zukommt. Trotzdem ließ sich das alte Vorstandsteam überzeugen, bei den Neuwahlen am Freitagabend nochmals anzutreten und auch die Verantwortung für die arbeitsreiche Wahlperiode in den kommenden vier Jahren zu übernehmen.

Und so konnte denn auch der Hauptpunkt des Abends, die Neuwahlen, unter der Leitung des Kreisvorsitzenden der Gartenbauvereine, Karl Wolf, zügig abgehandelt werden. Rudolf Sattes wurde dabei ebenso im Amt bestätigt, wie seine Vertreterin Monika Weidt, Kassier Elke Schmitt und Schriftführerin Christine Seynstahl. Beisitzer sind Udo Dorsch, Franz Schlereth, Beate Kesselring, Richard Weidt und Michael Günther, die Kasse prüfen Hiltrud Stocker und Marion Lückenhaus.

Stolze Mitgliederzahl

123 Mitglieder ist der OVV Hohenfeld derzeit stark, davon sind 16 Jugendliche. Eine Zahl, auf die Sattes zwar schon ein wenig stolz ist, die aber durchaus noch steigerungsfähig ist.

Vor allem im Bereich der jüngeren Mitglieder kann sich Sattes Zuwachs vorstellen, zieht doch immer wieder die Jugend aus Hohenfeld fort. Trotzdem war die Beteiligung bei der Flursäuberung im März vergangenen Jahres mit 34 Hohenfeldern ein voller Erfolg, vor allem die zwölf Kinder erfreuen den Verein.

Die Kinder- und Jugendarbeit ist ein chwerpunkt in der Vereinsarbeit, wie die Leiterin der Jugendgruppe „Naturkids“ erläuterte. Der Frühjahrsausflug, ein Sommertag am See, Kochen mit Kräutern oder der Besuch beim Jäger im Hohenfelder Wald – das ist nur ein Teil der vielen Aktivitäten, der Jugend die Natur näher zu bringen.

Neu in Hohenfeld sind die vom Verein geschaffenen Ortseingangstafeln mit den drei Hohenfelder Wahrzeichen, die den Vereinen des Stadtteils die Möglichkeit bieten, auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen. Neben der Berg- und Dorfkirche weisen die Tafeln auch auf den Muschelkalk hin, der früher in Stollen in Hohenfeld abgebaut wurde.

Höhepunkt ist natürlich die Kirchweih mit dem Spielnachmittag, der großen Zuspruch findet. Blumenzwiebeln in den Verkehrsinseln oder die neue Bank im Spielplatz sind nur einige der weiteren Aktivitäten, die in diesem Jahr mit einer Fahrt zur Landesgartenschau in Bayreuth gipfelt.

Hoffnung für 2017

Was in diesem Jahr in Hohenfeld fehlte, das war der Osterbrunnen. Eine Tatsache, die durchaus aufgefallen ist.

Der Grund dafür: Zum einen fehlte es an genügend freiwilligen Helfern, zum anderen an Material und dazu noch an einem beheizten Raum, in dem die Girlanden gebunden werden konnten. Der Osterbrunnen könnte aber 2017, bei besseren Voraussetzungen, wieder entstehen.

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