Urlaubsreif!: Kanalrohre im Ohr

Sommerliche Randnotizen (Teil 4): Männer haben im Sommer nicht immer ein glückliches Händchen. Gerade das mit den kurzen Hosen geht oft schief. Männerbeine sind ein Fall für sich. Zumal ja noch eine gewisse Schuh- und Sockenproblematik damit einhergeht. Oft gibt es da ziemlich schreckliche Details zu sehen.
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Urlaubsreif!:      Meine Nächte mit dem Hühnergott

Sommerliche Randnotizen (Teil 4): Männer haben im Sommer nicht immer ein glückliches Händchen. Gerade das mit den kurzen Hosen geht oft schief. Männerbeine sind ein Fall für sich. Zumal ja noch eine gewisse Schuh- und Sockenproblematik damit einhergeht. Oft gibt es da ziemlich schreckliche Details zu sehen.

Diesen Sommer spielt das aber eine eher untergeordnete Rolle. Weil die Blicke gar nicht dazu kommen, nach unten zu wandern – sie bleiben entsetzt am Ohrläppchen hängen. Gottogott. Es ist . . . einfach nur schrecklich.

Die optische Katastrophe hat einen Namen: Tunnel. Ein Piercing, das ins männliche Ohrläppchen gezimmert und nach und nach geweitet wird. Die Dehnung lässt mit der Zeit eine Loch entstehen, das schwer an ein Kanalrohr erinnert.

Diese Kanalrohre gibt es in allen Formen und Größen. Sie können aus Stahl, Kunststoff, Holz, Horn, Silikon, Glas oder Titan sein. Was die Angelegenheit aber nicht besser macht.

Wer die Kanalrohr-Ohren einmal hat, behält sie auch. Ähnlich wie beim Arschgeweih – eine Jugendsünde, für die man ein ganzes Leben lang büßt. Die Löcher, die bis zu sechs Zentimeter groß werden können, wachsen nie wieder zu. Was aber beileibe nicht der einzige Nachteil ist. Pfeift der Wind durch die Ohr-Tunnel, sorgt das für unangenehme Geräusche.

Auf der anderen Seite sind Männer mit Kanalrohr-Ohren interessant für die Frauenwelt: Sie gelten als bessere Ehekandidaten, weil sie bereits schmerzliche Erfahrungen gemacht haben.

Der Einsatz der Tunnel ist, so steht es zumindest in der entsprechenden Fachliteratur, auch an weiteren Körperstellen möglich. Wie entsetzlich! Uns schießen gerade Bilder in den Kopf – die wir bestimmt bis weit in den Spätherbst hinein nicht wieder loswerden. Fortsetzung Folgt

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