GLOSSE

Neues aus der Redaktion: Ein Schwarzer ist der Favorit

Es mag ein bisschen gewagt sein, so kurz vor der Wahl am Sonntag: Aber die Redaktion hat sich entschieden. Klar und eindeutig: Die uneingeschränkte Sympathie der geschlossenen Mannschaft gehört einem Schwarzen.
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Neues aus der Redaktion: Ein Schwarzer ist der Favorit

Es mag ein bisschen gewagt sein, so kurz vor der Wahl am Sonntag: Aber die Redaktion hat sich entschieden. Klar und eindeutig: Die uneingeschränkte Sympathie der geschlossenen Mannschaft gehört einem Schwarzen.

Da können sich die Gelben, Grünen, Roten und Organgenen oder Lilanen noch so reinhängen. Das Ding ist gelaufen. Keine Chance.

Unsere Schwarzer hat aber auch alles, was man braucht, um Sympathieträger zu werden. Er ist freundlich, hilfsbereit und stadtbekannt. Er geht offen auf die Leute zu, sagt kein falsches Wort, lässt sich furchtbar gerne loben und ist auch noch dankbar und zufrieden.

Und freigiebig und großzügig ist er auch. Das hat sich Anfang der Woche gezeigt. Da war er plötzlich da, unsere Schwarzer, mit einer Tüte voller belegter Brötchen – vom Metzger um die Ecke. Klar, dass damit die Sympathiewerte noch weiter gestiegen und praktisch nicht mehr zu überbieten sind. So ist das halt.

Ach ja, vielleicht sollte man noch erwähnen, dass unser Schwarzer Blacky heißt, ein Traum von einem Hund und ein Retriever ist. Sein größtes Hobby: Die Einkaufstaschen von Frauchen tragen. In dieser tagenden Rolle ist vor kurzem in der Zeitung zu sehen gewesen.

Wobei der Autor der Zeilen leichte Zweifel andeutete, ob Blacky auch ein zuverlässiger Lieferant ist, wenn Wurst oder ähnliche Esswaren im Beutel sind. Wie der Besuch in der Redaktion zeigte, waren die Zweifel völlig unangebracht: Die Brötchen wurden abgeliefert, vollzählig, nicht angeknappert oder angelutscht und – ohne Sabber.

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