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Frühstück: Von ehelicher Altersteilzeit

Der Mann als solcher ist ein eher unstetes Wesen. Weswegen ihm der Herrgott die Frau als ordnendes Element zur Seite gestellt hat. Die sorgt schon seit der Steinzeit dafür, dass der verehrte Gatte nicht die Hälfte seiner Lebenszeit in der Kneipe verbringt, nicht fremden Damen lüstern zuzwinkert und mit Hilfe anständiger Arbeit ausreichend Bares in die Kasse bringt.
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Frühstück:     Von Mord, Sex und Sticheleien

Der Mann als solcher ist ein eher unstetes Wesen. Weswegen ihm der Herrgott die Frau als ordnendes Element zur Seite gestellt hat. Die sorgt schon seit der Steinzeit dafür, dass der verehrte Gatte nicht die Hälfte seiner Lebenszeit in der Kneipe verbringt, nicht fremden Damen lüstern zuzwinkert und mit Hilfe anständiger Arbeit ausreichend Bares in die Kasse bringt.

Das funktioniert in der Regel, wenn jeder Werktag acht arbeitsreiche Stunden hat und auch das Wochenende nicht in schädlichem Müßiggang versackt. Was in meinem Fall nicht vorkommt. Dank der Motivierung der besten aller Ehefrauen („Oder willst du lieber bügeln?“) ist der Garten mein Reich. Im Kampf gegen Nacktschnecken und Unkraut aller Art komme ich gar nicht auf dumme Gedanken, die ein Übermaß an ungesteuerter Freizeit in Männerhirnen blühen lassen.

Doch die Gefahr lauert in der herannahenden Zukunft: Der wohlverdiente Ruhestand rückt bedrohlich näher – und die Gefahr männlichen Nichtstuns. Letzteres ist aber ausgeschlossen dank der besten aller Ehefrauen, die bereits an einem Programm für Vollbeschäftigung – in Haus, Hof und Garten – feilt.

Die Pläne begrüße ich ausdrücklich, werde allerdings mit Rentenbeginn einen Antrag auf eheliche Altersteilzeit stellen – und mich sofort auf die passive Phase stürzen.

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