Kitzingen

Frühstück: Mit oder ohne Tormann?

Eigentlich muss man ja annehmen, dass nach der langen Vorbereitung, Qualifikationsspielen, vier Wochen Weltmeisterschaft und dem Finalsieg alles klar sein müsste, wenn es um Fußball geht.
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Frühstück: Noch was für echte Rechner

Eigentlich muss man ja annehmen, dass nach der langen Vorbereitung, Qualifikationsspielen, vier Wochen Weltmeisterschaft und dem Finalsieg alles klar sein müsste, wenn es um Fußball geht.

Für Informationen bis ins kleinste Detail haben Heerscharen von Reportern, Moderatoren und/oder mehr oder weniger fitte Experten gesorgt, die die Wartezeit auf den Anpfiff gefüllt haben. Und auch nach dem Abpfiff gingen die Expertenrunden weiter. Es wurde analysiert, was der Zeug hält. Alles kam auf den Tisch, manchmal auch das, was besser drunter geblieben wäre. Am Ende kann also keine Frage mehr offen geblieben sein. Die Deutschen sind nicht nur Weltmeister, sondern Top-Experten.

Dass es dann doch nicht ganz so ist, zeigte jetzt eine zufällig mitgehörte Unterhaltung zwischen zwei Menschen, die direkt so nichts mit Fußball am Hut haben, aber wegen der WM dann doch auch. Es ging um viele wichtige Fragen wie die Farbe der Trikots, die Länge oder eher Kürze der Haare, die Größe des Tattoos in Quadratzentimeter oder die Höhe der Absätze der Schühchen der Spielerfrauen in Zentimeter. Die beiden schienen zumindest als Miniexperten durchzugehen. Wäre da die letzte ungeklärte Frage nicht offen geblieben, die sie dann doch aus dem Expertenkreis herauskatapultiert hat: Eine Mannschaft hat doch elf Leute, ist das jetzt mit oder ohne Tormann? – Der Rest ist Schweigen.

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