GLOSSE

Frühstück: Klare Sache kommt gut an

Er wurde jahrelang gemieden, war eher bäh. Vor Schwimmen wurde gewarnt. Zu viel ist ungefiltert in den Main geflossen. Seit ein paar Jahren ist das anders.
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Frühstück: Noch was für echte Rechner
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Er wurde jahrelang gemieden, war eher bäh. Vor Schwimmen wurde gewarnt. Zu viel ist ungefiltert in den Main geflossen. Seit ein paar Jahren ist das anders. Spätestens seit dem heißen Spätsommer 2016 ist klar, der Fluss ist zum Star geworden, macht Bädern und Badeseen heftig Konkurrenz.

Das ist kein Wunder. Dafür genügt ein Blick in das Wasser (Foto).

Freie Sicht. Man sieht, wo man hintritt. Dazu Wassertemperaturen weit über 20 Grad und ein weiches Wasser, zum Eintauchen. Baden im Main ist in. Wer das noch nicht weiß, muss nur auf dem Radweg entlang des Mains fahren. In Marktsteft gibt es eine Badebucht, in der man flach ins Wasser kommt und an der man fast keinen Platz mehr bekommt. Das gilt auch für Marktbreit, wo bei der Umgestaltung des Maingeländes eine viel genutzte Bademöglichkeit entstanden ist. Auf der anderen Seite finden immer mehr Leute in Segnitz und in Sulzfeld den Weg ins Wasser.

Der Main kommt an, auch wenn es jetzt erst mal damit vorbei sein soll – wenn denn die Wettervorhersagen stimmen. Das aber ist nicht so klar, wie das Wasser im Main.

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