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GLOSSE

Frühstück: Eine Fahrt im Geisterzug

Was am Wochenende los war? Es wurde noch mal eng für alle Faschingsmuffel - es Helau-te und Narrhalla-te auf allen Kanälen. Sogar die Bahn stimmte ein.
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Frühstück:     Von Mord, Sex und Sticheleien

Was am Wochenende los war? Es wurde noch mal eng für alle Faschingsmuffel – es Helau-te und Narrhalla-te auf allen Kanälen. Die Flucht ergreifen war auch kaum eine Option – zumindest nicht mit der Bahn. Da steht man nämlich schnell doof da. So wie Samstagabend, als mal eben ein ganzer ICE nach Würzburg ausfiel. Dafür tauchte dann 30 Minuten später aus dem Nichts ein Ersatzzug auf. Was nicht einmal die Frau vom Kundencenter gewusst hatte. Ein Geisterzug – die Bahn kann scheinbar auch Fasching.

Bei so viel Verspätung blieb genügend Zeit, um ein wenig in der Bahn-Postille „mobil“ zu blättern. In einem Bericht ging es darum, dass jährlich 250 000 verlorene Gegenstände im Fundbüro der Bahn zusammenkommen. Irritierend dabei war, dass sich unter all den Koffern und Handys auch ein Brustimplantat befunden hat. So etwas bekommt man das gesamte Wochenende nicht mehr aus dem Kopf. Ich werde wohl nie wieder normal Zug fahren können.

Zum Glück tauchte dann ein erfreuliches Foto aus Geiselwind auf, auf dem die geglückte Wiedervereinigung der Geiselwinder Störche zu sehen ist. Am Fuße des Steigerwaldes darf – wie Sie weiter unten sehen können – jetzt wieder ausgiebig geschnäbelt werden.

Weil das Wochenende im Geisterzug natürlich viel zu kurz war, ist derzeit noch völlig offen, wie kommende Woche das Faschingsende entsprechend groß gefeiert werden kann. Im Moment sieht es nach einer Riesen-Sause aus, die aller Voraussicht nach zwischen dem 29. und 31. Februar stattfinden wird.

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