Frühstück: Die Trennung der Eier

Mein derzeitiger Lieblings-Radiosender meldete am Samstag: „Planen Sie beim Backen am Wochenende ein bisschen mehr Zeit ein – damit die Eier die Trennung besser verarbeiten können!“
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Frühstück:     Von Mord, Sex und Sticheleien

Mein derzeitiger Lieblings-Radiosender meldete am Samstag: „Planen Sie beim Backen am Wochenende ein bisschen mehr Zeit ein – damit die Eier die Trennung besser verarbeiten können!“

Netter Tipp, der allerdings schwer zu befolgen war. Vor allem, wenn man gar nicht backen kann.

Zum anderen war gerade das mit der zusätzlichen Zeit eher problematisch, weil sich in Kitzingen die Termine drängten. Ein Großveranstaltungs-Wochenende: Internationaler Narrenauflauf bei der Eröffnung des Deutschen Fastnachtmuseums.

So viele Narren auf einen Fleck hatte selbst das Kitzinger Rathaus noch nicht gesehen – und das will bei 450 Jahren etwas heißen. Womit wir auch schon beim nächsten Großereignis sind: Am Sonntag bestand die einmalige Gelegenheit, dem Kitzinger Rathaus zum Jubiläum sozusagen aufs Dach zu steigen. Oder die umgekehrte Richtung: Mal gucken, was womöglich so an Leichen im Keller herum liegt.

Dem Vernehmen nach ließen sich auch viele Besucher auf dem Sessel des Oberbürgermeisters nieder – so zum Probesitzen, weil ja die nächsten Wahlen nicht mehr ganz so weit weg sind.

Schließlich war noch Gänse schauen auf dem Kitzinger Marktplatz angesagt. Wobei uns beruhigt hat, dass der Martinimarkt weiterhin Martinimarkt heißt. Einige hatten ja befürchtet, er könnte in Sonne-Mond-Sterne-Markt umbenannt werden.

Zum Glück erwies sich das Thema als ungelegtes Ei, das ziemlich heftig unter Trennungsschmerz gelitten haben muss.

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