GLOSSE

Frühstück: Die Rückkehr des Staus

Willkommen im Alltag! Alle wieder da? Fein! Spätestens seit vergangenen Donnerstag hat uns der normale Trott wieder – was ja auch nicht das Schlechteste sein muss. Auf eine Begleiterscheinung hätten wir indes liebend gerne verzichten können: der B-8-Feierabend-Stau.
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Frühstück:     Von Mord, Sex und Sticheleien

Willkommen im Alltag! Alle wieder da? Fein! Spätestens seit vergangenen Donnerstag hat uns der normale Trott wieder – was ja auch nicht das Schlechteste sein muss. Auf eine Begleiterscheinung hätten wir indes liebend gerne verzichten können: der B-8-Feierabend-Stau.

Wir hatten fast vergessen, wie schrecklich es in Kitzingen auf der Bundesstraße sein kann: Meter für Meter geht es quälend langsam voran. Wobei „voran“ in diesem Zusammenhang ein gewagtes Wort ist. Dazu Autos, die sich bis in die Kreuzungen stauen. Was deutlich macht, dass es auf der B 8 nicht nur voll, sondern auch gefährlich ist.

Da sind wir also wieder bei unserem Lieblingsthema, der B-8-Ampelschaltungen in Kitzingen. Nennen wir es einfach mal ein Drama, was sich da abspielt. Manche sprechen sogar von einer mittleren Katastrophe.

Was hatte man uns nicht alles versprochen: Von intelligenten Ampeln und Vernetzung war die Rede. Dass alles gut werden würde, nach all den leidigen Sperrungen und Umleitungen.

Die Realität sieht anders aus. Das Thema Umgestaltung der Ampelkreuzungen weitet sich zu einem Jahrhundertprojekt aus.

Immerhin: Im Stau bleibt genügend Zeit, um die Gedanken schweifen zu lassen. Wenn es regnet, beneide ich die Regentropfen. Weil sie mit gut zehn Stundenkilometern auf uns herabfallen. Inzwischen ist es sogar so weit, dass ich neidisch auf die Schnecken schaue, wenn sie mit 0,0027 km/h an mir vorbeiziehen.

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