Kitzingen

Ein Leben ohne Pizzataschen

Schneiders-Bäck macht zu und Fans trauern dem bekannten Snack hinterher. Überhaupt war es eine Woche des Kommens und Gehens. Und des Bleibens.
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Die Woche:     Notfalls Eimer unter den Tisch

Es war eine Woche des Kommens, Bleibens und Gehens. Letzteres zum Bedauern vieler. So schließt Schneiders-Bäck aus Schwarzach zum Jahresende. Das bestätigte diese Woche Mark Leißing, Chef des Familienunternehmens mit sechs Filialen im Landkreis. Immerhin: Andere Bäckereien übernehmen die meisten der Filialen. Doch die legendären Pizzataschen aus dem Angebot des Schneiders-Bäck, besonders beliebt bei Nachteulen, gibt es dann wohl nicht mehr. Und so trauern auch die Fans im Netz dem mediterranen Snack hinterher. Einer fragte sogar, ob er nicht ein Praktikum mache könne, um noch schnell die Kunst des Pizzataschen-Handwerks zu erlernen. Er muss etwas verwechselt haben, kochen Praktikanten doch sonst nur Kaffee.

Stilberatung für den Klerus?

Gehen müssen wohl auch 47 von 107 Mitarbeitern des Schwarzacher Mode-Unternehmens René Lezard. Froh dass der Standort überhaupt erhalten bleibt, verwies Bürgermeister Volker Schmitt darauf , dass das Unternehmen bisher der zweitgrößte Arbeitgeber der Marktgemeinde gewesen sei. Und zwar hinter den Betrieben des Klosters Münsterschwarzach. Ob der Klerus nicht Bedarf an stilistischer Beratung hätte, ist unbekannt – aber unwahrscheinlich. Schwarz kommt bekanntermaßen nie aus der Mode. Unabhängig davon attestierte Schmitt den Betroffenen gute Aussichten, einen Job in der Region zu finden.

Bleiben werden wohl die Prichsenstädter Hausärzte. Im Sommer sah das noch anders aus: Die Stadt, der das Ärztehaus an der Bahnhofsstraße gehört, wollte die Miete für die Praxis fast verdreifachen, woraufhin die beiden Hausärzte ankündigten, wegzuziehen. Nun haben sich die Parteien doch geeinigt. Ärzte gut, alles gut.

Gekommen ist diese Woche FC-Bayern-Spieler Sandro Wagner . Und zwar zu Besuch im Sportheim der DJK Stadelschwarzach. Dort wurde er auch Ehrenmitglied im Fanclub „Rote Hölle“. Wie weihnachtlich.

Die Woche blickt samstags zurück, was unseren Autoren aufgefallen ist.



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