Kitzingen

Dienstags-Dischli: Weihnachten mit Überlänge

Es ist zwar noch gut eine Woche hin, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass das ziemlich furchtbar werden wird. Für alle, die es noch nicht wissen, Weihnachten gibt es 2015 in einer verschärften Form.
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Dienstags-Dischli: Dreht sie sich oder doch nicht?

Es ist zwar noch gut eine Woche hin, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass das ziemlich furchtbar werden wird. Für alle, die es noch nicht wissen, Weihnachten gibt es 2015 in einer verschärften Form.

Dass das nicht einfach zu packen sein wird, zeigt sich am kalendarischen Verlauf. Am Donnerstag ist Heiliger Abend, am Freitag und Samstag der erste und zweite Weihnachtsfeiertag und dann? Genau: noch ein Sonntag drauf.

Wie bitte soll das gehen? Wie soll das ein Mensch halbwegs vernünftig überstehen? Schon vor normalen Sonntagen ist die Hektik bei fast allen, die für die Versorgungslage der Haushalte zuständig sind, deutlich spürbar.

Vor Doppelfeiertagen ist die Spannung kaum auszuhalten. Die Hamsterkäufe nehmen zu. Die Parkplätze sind voll. Die Geschäfte werden gestürmt. Dass bisher nach solchen Tagen zumindest offiziell kaum Verluste gemeldet wurden, grenzt an ein Wunder.

Und jetzt das. Noch ein Tag mehr und – das kommt erschwerend hinzu – am Heiligen Abend sind die Geschäfte auch nur begrenzt auf. Ohne Prophet sein zu müssen: Es wird schwierig. Denn verschärfend kommt noch dazu, dass die Gastronomie an den Feiertagen mit begrenzten Öffnungszeiten die Versorgungslage verschlimmert. Bleibt also nur, viel Glück zu wünschen und vielleicht der Hinweis, dass es der Überlieferung nach Menschen gegeben haben soll, die angeblich bis zu 40 Tage ohne Nahrung ausgekommen sind. So gesehen müsste vielleicht dann doch auch Weihnachten mit Überlänge zu schaffen sein. Man wird sehen.

Die Dienstags-Dischli, das sind mehroder weniger tiefschürfende Gedanken der Expertenrunde an den Steh-Tischen (fränkisch: Dischli) in der Kitzinger Fußgängerzone. Zu lesen – selbstredend – immer dienstags in dieser Zeitung.

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