GNODSTADT

Es rappelte im Karton

„Katzenfresser miau!“ tönte es die vergangenen Samstage durch das Sportheim des TSV Gnodstadt. Mit dem traditionellen Schlachtruf wurden die bunten Abende eröffnet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Fasching, Luftschlangen, Symbolbild Foto: Foto: Thinkstock

„Katzenfresser miau!“ tönte es die vergangenen Samstage durch das Sportheim des TSV Gnodstadt. Mit dem traditionellen Schlachtruf wurden die bunten Abende eröffnet.

Die 62 Akteure in 71 Rollen, alles Mitglieder des Turnvereins, unterhielten mit Büttenreden, Sketchen, Gardetanz, Showtänzen, Gesangsvorträgen und einer Playback-Show die Gäste, heißt es in einer Pressemitteilung.

Andreas rockte, Justin sang

Vor dem Einzug des Prinzenpaares Benedikt I. und seiner Lieblichkeit Carina I. wurde der von Verena Krutzsch und Sophia Krauß einstudierte Tanz der Purzelgarde gezeigt.

Beim Sketch „Verkehrskontrolle“ mit Sebastian Näck und Holger Stadelmann wurde den Gästen die Probleme der Polizeiarbeit lustig vor Augen geführt. Die neu formierte Garde, von Regina Kleinschrot trainiert, bot in gekonnter Manier ihren Gardetanz dar. Gerhard Düll kam als „Idealer Ehemann“ zu Wort.

Die Gnodstadter Lerchen (Hilde Heinkel, Ingrid Stiegler, Helga Michel und Ilse Abt) nahmen das Welt-, aber auch das Ortsgeschehen singend aufs Korn. Und beim Männerballett, einstudiert von Heidi Krauß, rappelte es im Karton und die Tänzer wurden mit viel Applaus für ihren Auftritt belohnt.

Wie es in einer Seniorenresidenz nicht zugehen sollte, dies führten Gudrun Wellhöfer-Krutzsch, Hanne Stadelmann, Ilse Abt, Ingrid Stiegler und Hilde Heinkel vor. Aber vielleicht wäre da noch Platz für zwei alte Dorftrottel: Mike Volkamer und Michael Hanselmann zeigten mit ihren Sprüchen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören.

Den tänzerischen Höhepunkt bildete die Showtanzgruppe des TSV, die in neuen Kostümen über die Bühne wirbelte. Einstudiert von Vanessa Herbst, Lucy Ziegler, Alena und Anuschka Heid begeisterten sie das Publikum.

Und auch dieses Jahr durfte eine Playback-Show nicht fehlen. Rainer Herbst war Chris Roberts, Melina Düll, Sophia Krauß und Michelle Weinmann glänzten als 257er mit ihrem Lied Holz und Gudrun Wellhöfer-Krutzsch zeigte, wie Andrea Berg eigentlich sein sollte. Und auch der Alpenrocker Andreas Gablier (Marcus Michel) kam in Gnodstadt vorbei. Sebastian Jakob als Justin Timberlake zeigte, dass nicht nur der US-Sänger seinem Publikum einheizen kann.

Die bunten Abende sind vorbei, aber in Gnodstadt wird weiter Fasching gefeiert: Beim Faschingsball am Samstag, 25. Februar, spielt die Band Top Oldies. Den Abschluss bildet der Kinderfasching am Sonntag, 26. Februar, ab 14 Uhr.

Verwandte Artikel

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.