RÖDELSEE

Es gibt weitere Krippenplätze

Billig wird es nicht für Rödelsee. Da zwölf neue Krippenplätze gebraucht werden, muss dafür auch der Raum geschaffen werden. 815 000 Euro an Kosten stehen im Raum.
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Symbolbild Kindergarten. Foto: dpa

Billig wird es nicht für die Gemeinde Rödelsee. Doch da zwölf neue Krippenplätze im Kindergarten gebraucht werden, muss dafür auch der Raum geschaffen werden. Etwa 815 000 Euro stehen als Investitionssumme im Raum, hieß es in der Sitzung des Gemeinderates Rödelsee. Mit 200 000 bis 250 000 Euro kann als Zuschuss gerechnet werden.

Angebaut werden soll zur Großlangheimer Straße hin. Dazu wird eine Mauer abgebrochen. Auf der Fläche sollen zwei Flachbauten entstehen, einer mit den Räumen für die Kinderkrippe, der andere mit Personalräumen und Küche.

Mit allem würde der Bau etwa 815 000 Euro kosten, 516 000 Euro entfallen auf die Kinderkrippe. Falls aber der Kindergarten mit der energetischen Sanierung über das Kommunale Investitionsprogramm gefördert werden würde, müsste wieder neu geplant werden. Die Entscheidung soll Mitte April fallen. Während der Bauphase könnte eine Kindergartengruppe im Schulungsraum der Feuerwehr Unterkunft finden.

Für 2015/2016 sind 23 Kinder aus Rödelsee angemeldet, dazu gibt es 14 Gastkinder. Ab 1. September 2016 sind es 38 Kinder. Seit 1. September 2015 werden insgesamt 20 Krippenkinder betreut, darunter sind zwei Gastkinder. Im Mai 2017 werden es 22 Krippenkinder sein. Weitere Anfragen von Eltern liegen vor.

Weiteres Thema im Gemeinderat war:

• In Sachen Baumängel im Baugebiet Am Schloßberg ist die Klageschrift vorbereitet. Die Forderung der Gemeinde beläuft sich auf 791 743 Euro. Da in Rödelsee anscheinend Gerüchte kursieren, denen zufolge auf die Schlossberg-Bewohner Kosten zukämen, hat sich die Gemeinde dazu entschlossen, an die Grundstückseigentümer einen Brief zu schreiben. „Bei den Sanierungsarbeiten im Baugebiet werden weder derzeit noch im Falle der Behebung des Schadens für sie als Eigentümer Kosten anfallen“, schreibt Bürgermeister Burkhard Klein.

Verkehrsgefährdende Stellen könnten im Zuge des Baus der Stichstraße ausgebessert werden. Weitergehende Arbeiten seien der Gemeinde nicht gestattet. Denn weitere Setzungen im Straßen- und Gehsteigbereich könnten nur durch das Fortschreiten der Setzungen bewiesen werden. Das Gerichtsverfahren selbst und die spätere Sanierung könne sich über Jahre hinziehen, teilt der Bürgermeister mit.

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