GEISELWIND

Erweiterung des Gerätehauses hat keine Eile

Alles im Lot ist bei der Geiselwinder Feuerwehr. Das offenbarte die Hauptversammlung, bei der sich die Führung mit der Truppe zufrieden zeigte, die im Vorjahr 34 Einsätze zu bewältigen hatte. Neben den Berichten gab es Informationen zu der Erweiterung des Gerätehauses, worüber bereits seit einiger Zeit nachgedacht wird.
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Ehrungen bei der Geiselwinder Feuerwehr: Vereinsvorsitzender Sebastian Rückel (links) ehrte Andre Petschl, Oliver Hofrichter und Wili Hawlas (50 Jahre) für ihre Treue zur Wehr. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Alles im Lot ist bei der Geiselwinder Feuerwehr. Das offenbarte die Hauptversammlung, bei der sich die Führung mit der Truppe zufrieden zeigte, die im Vorjahr 34 Einsätze zu bewältigen hatte. Neben den Berichten gab es Informationen zu der Erweiterung des Gerätehauses, worüber bereits seit einiger Zeit nachgedacht wird.

Die Gemeinde habe mit dem Kauf des ehemaligen Schmidt-Anwesens neben dem Feuerwehrhaus den ersten Schritt gemacht, informierte Bürgermeister Ernst Nickel, der gleichzeitig aktiver Feuerwehrmann ist. Er bat um Verständnis, dass der Umbau nicht gleich in diesem Jahr erfolgen werde. Die Gemeinde habe derzeit dringlichere Dinge anstehen, die viel Geld erfordern. Die Wehr um Kommandant Benedikt Rückel sah das ein.

In seinem Bericht kündigte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Sebastian Rückel an, dass es dieses Jahr keine Feuerwehr-Messe geben werde. Der Aufwand sei enorm, auch die zweite Auflage 2015 sei gut angekommen. Dennoch wolle man diesmal aussetzen, nicht nur, weil unter dem Strich wenig übrig blieb. Zudem wollen die Kameraden aus Nürnberg dieses Jahr die Messe ausrichten.

„Es passt. Mir macht die Feuerwehr richtig Spaß.“
Benedikt Rückel, Kommandant in Geiselwind

Rückel erwähnte in seiner Rückschau, dass zuletzt die Vereinsfahne ausgebessert wurde. Die Internetseite wurde auf Vordermann gebracht, wofür er sich bei André Petschl bedankte. Petschl sei der Motor und immer zu Stelle, wenn etwas gebraucht wird. „Was er anpackt, das klappt“, lobte ihn Rückel.

Zu den Einsätzen berichtete Kommandant Benedikt Rückel, dass 17 Mal technische Hilfe zu leisten war. 16 Brandeinsätze und eine Sicherheitswache galt es zu bewältigen. Sehr zufrieden zeigte er sich mit seiner Mannschaft. „Es passt, mir macht die Feuerwehr richtig Spaß.“

14 Jugendliche leitet Jugendwart Andreas Stöckinger an, darunter ein Mädchen. Vom Wissenstest, über das 24-Stunden-Schwimmen bis hin zum Zeltlager in Fahr war Einiges für den Nachwuchs geboten.

Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm dankte den Geiselwindern für ihren Dienst. Von Seiten der Wiesentheider Wehr hob deren Kommandant Michael Rückel die gute Zusammenarbeit nicht nur bei den Einsätzen hervor.

Im Anschluss wurden verdiente Wehrleute geehrt. So ist Ehrenmitglied Willi Hawlas seit 50 Jahren dabei, Richard Graf und Stefan Rückel sind es seit 40 Jahren. Für 25 Jahre bekamen Oliver Hofrichter, André Petschl und Thomas Baum Urkunden.

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