Wiesentheid

Erster Spatenstich im Mähling

Premiere für das Gewerbegebiet: Der Wälzlager-Hersteller CSC macht den Anfang, bis 2020 sollen die Räume bezogen sein. Zum Spatenstich kam sogar der Präsident aus China.
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Spatenstich zum Neubau des Kugellager-Herstellers CSC Bearing in Wiesentheid: (von links) Jürgen Haag (Baufirma), Bürgermeister Werner Knaier, Sigolf Meinck, Zhu Keming, Markus Wolf (alle CSC), Richard Rückel (Baufirma), Elke Zürrlein (Architektin) und Daniel Stoll (Baufirma). Foto: Andreas Stöckinger

Es ist eine Premiere. Im Wiesentheider Gewerbegebiet „Mähling“ hat die Firma CSC Bearing Europe GmbH den Spatenstich zu ihrem neuen Firmengebäude gemacht. Damit beginnt in den nächsten Tagen die Bautätigkeit in dem insgesamt 7,5 Hektar großen Gewerbegebiet. Eigens zum Start war mit Zhu Keming der Präsident des Unternehmens CSC, das weltweit über 1000 Mitarbeiter zählt, eigens aus der chinesischen Zentrale in Changshu in der Provinz Shanghai angereist und griff freudig zum Spaten.

Auch Bürgermeister Werner Knaier freute sich, dass Keming und die beiden Geschäftsführer des Unternehmens, Markus Wolf und Sigolf Meinck, Wiesentheid zum Standort gewählt haben. Es seien innovative Arbeitsplätze, die hier entstehen. CSC stellt Wälz- und Präzisionslager, Rillenkugellager und Spindellager her. Der Sektor Entwicklung und Forschung ist in Deutschland, die Fertigung der Teile erfolgt in China unter deutscher Kontrolle.

Gemeinde will bei der Auswahl der Firmen wählerisch sein

Knaiers Gemeinde will bei der Ansiedlung von Firmen im Gebiet „Mähling“ wählerisch sein, denn das Gebiet ist nicht erweiterbar. „Wir wollen nicht nur Logistik und Autohof, deswegen wollen wir mit Bedacht auswählen, was wir ansiedeln“, sagte Knaier. Die Fläche liegt direkt an der Gemarkungsgrenze zu Rüdenhausen unweit der Autobahn. Anfragen für weitere Ansiedelungen hat Knaier bereits.

Die Firma CSC will auf ihrem rund 6500 Quadratmeter großen Grundstück Büroräume, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit Messlabor sowie eine großzügige Lagerhalle errichten. Bis Mai 2020 sollen die neuen Räume bezogen sein. Zuletzt verzeichnete CSC einen Umsatz von 100 Millionen Dollar und hat einen Wachstum von 400 Prozent vorzuweisen. 

Gebäude in der Korbacherstraße ist inzwischen zu klein

Seit mehr als zehn Jahren ist der auf dem weltweiten Markt tätige Konzern in Deutschland vertreten. Erst befand sich die Niederlassung in Schweinfurt, seit September 2016 in Wiesentheid. Dort ist das bisherige Gebäude in der Korbacher Straße inzwischen zu klein, erläuterte Geschäftsführer Markus Wolf. Um Kundenware einzulagern und neue Entwicklungen voranzutreiben, erfolge der Neubau.

Auch den Mitarbeiterstab will CSC in Wiesentheid vergrößern. Zu den bisher neun Mitarbeitern sollen einige neue hinzu kommen, die Ausschreibungen für Ingenieure und Fachleute laufen bereits, so Wolf.

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