GEISELWIND

Erst Pech, dann Schutzengel

Einen Schutzengel hatte ein 67-Jähriger, der neben einem Auto stand, das von einem Lastwagen touchiert wurde.
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Symbolbild Foto: dpa

In der Nacht zum Mittwoch hatte eine Autofahrerin zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Geiselwind ihren Wagen wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen angehalten. Ein vorbeifahrender Laster touchierte dann den Wagen auch noch seitlich. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Schaden fiel mit etwa 1000 Euro verhältnismäßig gering aus.

Wie die Autobahnpolizei mitteilt, bemerkte um 4.45 Uhr eine 67-jährige Touristin etwa acht Kilometer vor Geiselwind einen Reifendefekt, lenkte ihren Peugeot auf den Seitenstreifen und blieb äußerst rechts stehen. Ein 68 Jahre alter Mitfahrer, der hinter ihr im Fahrzeug geschlafen hatte, wachte dadurch auf. Besorgt um seine Bekannte stieg der Mann aus, öffnete die Fahrertür und beugte sich ins Wageninnere.

In diesem Moment fuhr ein Laster, möglicherweise ein Schwertransport mit Überbreite vorbei und streifte die geöffnete Tür. Fast wie durch ein Wunder wurde der an der Tür stehende Mann dabei nicht von dem Lastwagen berührt und kam mit dem Schrecken davon. Der Lkw, dessen Fahrer den Anstoß unter Umständen gar nicht bemerkt hat, fuhr in Richtung Frankfurt weiter.

Der Fahrer des Lastwagens beziehungsweise Personen, die Hinweise auf das Fahrzeug des Unfallverursachers geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu melden: Tel. (0 93 02) 91 00 zu melden.

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