SEGNITZ

Erneut Diskussion über Straßenausbau in Segnitz

Mehr als drei Monate nach dem Beschluss für den Ausbau der Straße zwischen Segnitz und Sulzfeld kam das Thema noch einmal auf den Ratstisch. Der Grund: die Formulierung.
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Segnitz, Ortsschild, Symbolbild. Foto: Foto: HAASS

Mehr als drei Monate nach dem Beschluss für den Ausbau der Staatsstraße 2270 zwischen Segnitz und Sulzfeld kam das Thema in Segnitz an diesem Montagabend noch einmal auf den Ratstisch. Der Grund: Nicht alle Räte waren mit der Formulierung des Beschlusses vom Dezember einverstanden.

Mit 5:4 Stimmen war damals der Ausbau befürwortet worden und auch, dass die Gemeinde Segnitz Ausgleichs- und Tauschflächen zur Verfügung stellt. Das, so die Meinung einiger Räte, war so aber nicht besprochen worden. Vielmehr sei man sich einig gewesen, diese Flächen eben nicht von vornherein anzubieten. Schließlich sei das staatliche Bauamt der Bauträger und müsse sich darum kümmern.

Norbert Bischoff und Sebastian Kohrmann sprachen sich dafür aus, den Beschluss neu zu fassen oder umzuformulieren. Bürgermeister Rudolf Löhr dagegen befürchtet, dass das Bauamt einen Rückzieher macht und das Projekt auf die lange Bank schiebt, wenn die Gemeinde dieses Zugeständnis nicht macht.

Für seine Stellvertreterin Marlene Bauer ist das ganze einfach ein Lesefehler: „Wir haben das nicht richtig gelesen und gedacht, dass es so im Beschluss steht wie besprochen. Jetzt müssen wir das korrigieren.“

Mit 6:2 Stimmen wurde dann dem Antrag von Norbert Bischoff stattgegeben, den Beschluss vom Dezember zu ergänzen. Und zwar um den Satz, dass die Gemeinde beabsichtige, keine Flächen zum Austausch oder Ausgleich bereitzustellen.

Weitere Themen

• Der Spielplatz am Main wurde geprüft, dabei wurden kleine Mängel festgestellt. Heike Bergner informierte darüber, dass die Geräte ausgebessert werden können, lediglich der Untergrund muss besser abgefedert werden. Die Räte entschieden, zunächst nur das Nötigste zu reparieren und im kommenden Jahr über die Dorferneuerung Zuschüsse zu beantragen. Sollte das nicht klappen, übernimmt die Gemeinde die Kosten.

• Norbert Bischoff informierte, dass die Gemeinde im nächsten Jahr 875 Jahre alt wird. Ein Gremium soll sich Gedanken machen, wie das Jubiläum gefeiert werden kann. Vereine, Gruppen und Betriebe könnten sich nach ihren Möglichkeiten dabei einbringen.

• • Vom 3. bis 5. Mai ist die Schützenstraße gesperrt, weil anlässlich eines Polterabends dort ein Toilettenwagen aufgestellt wird. Gegen den Antrag hatten die Gemeinderäte keine Einwände.

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