80 Tage aufreißen, umbauen, Steine und Kabel legen. Seit dem 2. Mai buddeln und bauen die Bauarbeiter an der Kreuzung Wörthstraße/Stadtgraben sowie auf der B 8, was das Zeug hält.
Bald haben es die Kitzinger geschafft. Ende nächster Woche oder spätestens Anfang der 31. Kalenderwoche sollen die Baumaßnahmen an der B 8 endgültig abgeschlossen sein. Nachdem eigentlich Mitte Juli die Fertigstellung angesetzt war, erklärt Weißkopf die Verzögerung. "Es gab Lieferschwierigkeiten der behindertengerechten Bordsteine. Außerdem haben wir den Bauumfang an einer Stelle noch erweitert, um Umbauten an der Lichtanlage vorzunehmen."
Zurzeit sind die Asphaltierungsarbeiten in vollem Gange. Dabei werden Induktionsschleifen in die Fahrbahndecke eingelassen, um einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen. Durch die Induktionsschleife passt sich die Ampelschaltung dem Verkehr an und verhindert so lange Wartezeiten für die Fahrer. Die Auswirkungen der Großbaustelle auf den Verkehr konnten die Umgehungsstraßen relativ gut auffangen. Trotzdem wurde es sehr eng auf den Kitzinger Straßen. "Die Umleitungsstrecke beim Kitzinger Gusswerk an der Panzerstraße war ziemlich voll", berichtet Weißkopf.
Vor allem die Anwohner und Gewerbebetriebe wurden in den gut elf Wochen eingeschränkt. "Dafür haben wir versucht, möglichst kurze Sperrungen zu machen", erzählt Weißkopf. "So etwas kann man leider nicht verhindern." Laut Weißkopf konnten die geplanten Ausgaben in Höhe von einer Million Euro eingehalten werden. Endgültige Zahlen liegen jedoch noch nicht vor. "Die genauen Kosten kommen erst mit der Rechnung der Baufirmen", so Weißkopf.
Bald können die Kitzinger wieder in beiden Richtungen über die B 8 rollen.