WIESENTHEID

Ende einer Ära beim VdK-Ortsverband

Es war keine gewöhnliche Versammlung beim VdK Wiesentheid. Mit dem Vorstandswechsel ging eine Ära zu Ende. Gerhard Brand wurde Josef Baiers Nachfolger als Vorsitzender.
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Geehrte und Gewählte beim VdK-Ortsverband Wiesentheid: Neuer Vorsitzender ist Gerhard Brand (links), der Josef Baier (Dritter von links) ablöste. Weiter im Bild von links: Anni Ziegler (vorne), Christa Willacker, Manfred Hümmer, Maria Eckopf, Kreisgeschäftsführer Klaus-Dieter Mai sowie Ewald Ruppert. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Es war keine gewöhnliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, die diesmal beim VdK-Ortsverband in Wiesentheid stattfand. Der Geschäftsführer des Kreisverbandes Kitzingen, Klaus-Dieter Mai, drückte es richtig aus, als er sagte, dass hier und heute eine Ära in Wiesentheid zu Ende gehen werde.

Die Mitglieder wählten Gerhard Brand zum neuen Vorsitzenden, der damit Josef Baier ablöst. Baier hatte insgesamt 22 Jahre an der Spitze des mit 508 Mitgliedern drittgrößten Ortsverbandes im Landkreis gestanden.

Josef Baier hatte schon länger nach einem Nachfolger Ausschau gehalten, weil er aus Altersgründen den Posten abgeben wollte. Nun zeigte er sich froh, dass ein neuer Mann an der Spitze steht. „Ich wünsche meinem Nachfolger viel Kraft und gute Ideen für die nächsten vier Jahre“, gratulierte er Gerhard Brand. Als Beisitzer wird Josef Baier künftig das neue Gremium unterstützen.

Außerdem stellten sich vom bisherigen Vorstand auch der zweite Vorsitzende Josef Berthold (seit 1990) sowie Beisitzerin Anni Ziegler (seit 2002) nicht mehr für einen Posten zur Verfügung. Neuer Schriftführer ist Manfred Hümmer, außerdem rückt Christa Willacker mit in den Vorstand nach, weitere Posten werden intern besetzt. Bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern bedankte sich Kreisgeschäftsführer Mai für das Engagement. Er dankte auch den neu gewählten, da es immer schwieriger werde, jüngere Mitglieder zur Übernahme von Posten zu motivieren. Zudem gab Mai einen Überblick über aktuelle Themen im Kreisverband.

Der VdK setze sich für Schwächere, ältere oder behinderte Menschen ein. Kürzlich habe man in Kitzingen einen Versuch mit Kommunalpolitikern gemacht, die in einem Rollstuhl Teile der Innenstadt erkunden sollten. Dass dies gar nicht so einfach sei, etwa für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen, wurde festgestellt. Es gebe immer noch „sehr viele Barrieren im täglichen Leben“. Diese gelte es mehr und mehr abzubauen.

Treue Mitglieder geehrt

Außerdem wurden in der Versammlung langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Seit 40 Jahren ist Babette Stern dabei, seit 30 Jahren ist es Ewald Ruppert; seit 25 Jahren sind es Maria Eckopf, Helmuth Feth, Georg Raab, Rosemarie Reitelshöfer, Ursula Röhling. Dazu kamen eine Fülle von Personen, die seit zehn Jahren dem Wiesentheider Ortsverband angehören.

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