KITZINGEN

Elvira Schneller geht in den Ruhestand

Ein Pflegeheim ist ein Netzwerk vieler Mitarbeiter. Eine besondere Rolle hatte dabei Elvira Schneller im Caritas-Haus St. Elisabeth in Kitzingen inne.
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Namen & Notizen: Elvira Schneller geht in den Ruhestand
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Ein Pflegeheim ist ein soziales Netzwerk vieler Mitarbeiter. Alle haben mit den pflegebedürftigen Bewohnern zu tun, knüpfen Kontakte, führen Gespräche oder haben Zeit für aufmunternde Worte. „Hier im Haus begegnet man sich nie grußlos, das macht das gute Miteinander aus“, erklärt Elisabeth Müller, Einrichtungsleiterin vom Caritas-Haus St. Elisabeth in Kitzingen.

Eine besondere Funktion hatte Elvira Schneller inne, irgendwie als „Mädchen für alles“ war sie allen Bewohnern vertraut, heißt es in der Pressemitteilung. Sie brachte die frisch gewaschene Wäsche zu den Bewohnern zurück ins Zimmer, half beim Einräumen in den Schrank und nähte unzählige abgerissene Knöpfe wieder an. Sie pflegte nicht nur die Beziehungen zu den Bewohnern, sondern tätigte auch Dienste, die über den Beruf hinaus gehen. So kaufte Elvira Schneller die Lieblingsbonbons für die alte Dame im Dachgeschoss beim privaten Einkauf mit ein. Oder brachte auch mal die Winterjacke zur Reinigung oder holte das Rezept ab.

„Es sind nur ganz kleine Dinge, die gebraucht werden. Die Freude und Dankbarkeit, die man dafür erhält, machen mich glücklich“, sagt Elvira Schneller. Auf den Ruhestand freut sie sich, will mehr Zeit haben für Enkel und Familie, vielleicht eine Reise ohne Urlaubsantrag machen. Außerdem möchte sie auch weiterhin für die kleinen Dinge sorgen und die Bewohner besuchen. „Es gibt viele, die mir richtig ans Herz gewachsen sind in den fast 30 Jahren, die ich hier im Haus tätig war“, sagt sie mit einem Lächeln.

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