GROSSLANGHEIM

Elisabeth Nicola trägt Großlangheims Krone

Auf dem Großlangheimer Kiliansberg und im Winzerdorf regiert eine neue Hoheit: Elisabeth Nicola.
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Neue Großlangheimer Weinprinzessin ist Elisabeth Nicola, die von ihrer Vorgängerin Dorothea Glaser am Sonntagnachmittag im Kulturhaus die Krone aufgesetzt bekam. Foto: Foto: Winfried Worschech

Auf dem Großlangheimer Kiliansberg und im Winzerdorf regiert eine neue Hoheit: Elisabeth Nicola, 20-jährige Auszubildende im Fach Kauffrau für Bilanzen und Versicherungen, bekam am Sonntagnachmittag im proppevollen Langemer Kulturhaus von ihrer Vorgängerin Dorothea Glaser die Krone aufgesetzt. Für beide gab es großen Applaus: Einmal als Willkommensgruß und zum anderen als Dank für den großen Einsatz für Wein und Dorf. Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgten Toni und Stefan Förth.

Der Beifall galt aber auch den übrigen Weinhoheiten, von denen zusammen mit den Kitzinger Gärtner- und Siedlerköniginnen etwa zwei Dutzend dabei waren. Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, hob das hohe Engagement der Hoheiten hervor: „Die Weinprinzessinnen erfüllen ihre Aufgaben mit viel Engagement und Kultur und diese Kultur gehört auch zu unserer Region. Dafür wenden die jungen Damen viel Zeit auf und erbringen auch großen Einsatz für unsere Gesellschaft.

“ Vom Flair der Veranstaltung war der Präsident sehr angetan: „Ich bin beeindruckt, wie viele sich zur Verabschiedung der bisherigen und zur Inthronisation der neuen eingefunden haben“.

Annette Rehling-Droll, Vorsitzende des Großlangheimer Weinbauvereins und ihr Stellvertreter Theo Bergmann führten durch das Programm und hießen auch zahlreiche Ehrengäste willkommen. Sie bedankten sich mit herzlichen Worten und Geschenken bei Dorothea Glaser für großen und charmanten Einsatz: „Wir sind stolz auf Dich, Du hast unser Dorf hervorragend vertreten und unseren Wein vielen Gästen nahe gebracht.“ Was die bisherige Regentin vom Kiliansberg in diesem Jahr alles erlebte, zeigte sich bei der Bilderpräsentation, die von den Weinproben und -festen bis hin zu den verschiedensten Veranstaltungen wie Sportgala oder Drachenbootrennen reichten. Den Bildern war auch zu entnehmen, welch eingeschworene Gemeinschaft und lustiger Haufen der Hofstaat ist.

Dorothea bekannte, dass ihr „aufregendes“ Amtsjahr sehr schnell vorüber war: „Ich bin stolz darauf, Wein und Heimatort vertreten zu haben und ich habe in dieser Zeit viel erlebt.“ Auch sie dankte für die große Unterstützung, die sie in dieser Zeit erhalten habe: „Ich bin auch schon mit einem Korb voller Bocksbeutel herum gelaufen und habe mich bei etlichen persönlich bedankt.“ Die Vertreter des Weinbauvereins gaben den Dank auch an Dorotheas Eltern für den großen Rückhalt bei den Auftritten ihrer Tochter weiter. Zweite Bürgermeisterin Heike Sterk sprach davon, dass „Dorothea ihr Amt bravourös gemeistert und den fränkischen Wein hervorragend vertreten hat, es war ihr kein Weg zu weit und sie war zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde“. Umarmungen und auch ein paar Tränen waren dabei, als sich der Hofstaat von Dorothea verabschiedete und eine Bildercollage überreichte. „Großlangheim ist schon ein toller Weinort“, lobte Hofrat Walter Vierrether die Veranstaltung.

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