ABTSWIND

Eine TraumRunde mit der Landrätin

Sommerliche Temperaturen um die 30 Grad – bestes Schwimmbadwetter also. Aber nicht für alle. Rund 200 Wanderer waren mit Landrätin Bischof in Abtswind auf Tour.
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Lebendige Feuerwehrgeschichte
Im Gänsemarsch durch den Wald: Die Wanderer genossen den Weg im Schatten spendenden Wald. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Sommerliche Temperaturen um die 30 Grad – bestes Schwimmbadwetter also. Aber nicht für alle. Rund 200 Wanderer – vom Kleinkind bis ins rüstige Seniorenalter – starteten am Sonntag mit Landrätin Tamara Bischof zur ersten Landkreiswanderung auf der Abtswinder TraumRunde.

„Ich bin überwältigt von der hohen Teilnehmerzahl“, sagte Landrätin Tamara Bischof beim Start am Feuerwehrhaus in Abtswind. Dass Wandern im Trend liegt, weiß das Landratsamt nicht zuletzt durch die Einrichtung der bislang acht attraktiven TraumRunden-Wanderwege, die sich laut Bischof zum besten touristischen Angebot gemausert hätten.

Bei der Landkreisradtour 2016 hatte Bischof die Teilnehmer gefragt, ob sie sich auch eine Landkreiswanderung vorstellen könnten. Die Begeisterung sei groß gewesen, fasste sie die Meinungen zusammen. Die Teilnehmerzahl an der ersten Wanderung bestätigt dies nachdrücklich.

Nach der Radtour im vergangenen Jahr hatte Heiko Därr vom Abtswinder Fremdenverkehrsverein gesagt: „Abtswind macht das“. Jetzt freute sich Därr, dass sich Tamara Bischof tatsächlich für Abtswind entschieden hatte. „Eine Frau – ein Wort“, sagte er Danke. Bischof gab Dank und Lob zurück, denn nicht nur ihre Mitarbeiter seien mit der Organisation der Landkreiswanderung betraut gewesen, auch der Fremdenverkehrsverein und die Gemeinde hätten sich voll mit eingebracht.

Nach der Begrüßung durch die Landrätin, Bürgermeister Jürgen Schulz und Weinprinzessin Lisa Kursawe ging es, gestärkt mit Wasser, Schorle oder auch Abtswinder Weinen, vom Feuerwehrhaus durch die Siedlung hinauf zu den Weinbergen am Hasenberg. Nach einem kurzen Blick auf den Endpunkt der Wanderung, wo die Abtswinder Winzer gerade noch mit dem Aufbau beschäftigt waren, ging es hinein in den Schatten spendenden Wald. Hinunter zur Rehweiler Straße, dann der größere Anstieg bis wieder zur Rehweiler Straße. Dort warteten die Bauhofwagen mit Getränken und Äpfeln.

Nicht nur der Bauhof war stets präsent, sondern auch der Sanitätsdienst. Weiter ging es zum Friedrichsberg und nach Kaffee und Kuchen über den Frankenblick zur Endstation, wo die Winzer Essen und Getränke bereit hielten. An der Endstation gab es dann von Heiko Därr für die Kinder noch Geschenke, die örtliche Geldinstitute zur Verfügung gestellt hatten.

Roland Langguth (80) aus Etwashausen, der zusammen mit Hermann Stutrucker aus Rehweiler und Anna Maria Weinmann aus Kitzingen zu den ältesten Teilnehmern gehörte, war schon fast bei allen Landkreisradtouren dabei. Mit seiner Frau hatte er sich sofort für die Wanderung angemeldet. Als Mitglied des Wanderclubs Germania ist Langguth natürlich eingelaufen, war er doch auch beim Kitzinger Weinwandertag dabei.

Wie Langguth ist auch Regina Weber aus Markt Bibart voll des Lobes über die Organisation der Wanderung und über die Strecke selbst. „Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass es so anstrengend ist“, gibt die 62-Jährige zu.

Nach den Radtouren war es für Irmgard Hoh (Biebelried) klar, dass sie auch bei der Landkreiswanderung dabei ist. Während es für die 55-Jährige die erste Traumrunde war, kennt Ulrike Braun (49) aus Nordheim am Main diese und die Casteller TraumRunde schon. Auch sie findet wie alle anderen nur lobende Worte.

Solche überaus positiven Rückmeldungen hat auch Landrätin Tamara Bischof bekommen. Weswegen, wie ihre Pressesprecherin Corinna Petzold gestern bestätigte, im nächsten Jahr wieder eine Landkreiswanderung stattfinden soll, schließlich kommen ja auch neue TraumRunden hinzu.

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