Dettelbach

Ein total verhexter Weltrekord

Im Cineworld feiert am Sonntag der Film „Die kleine Hexe“ Premiere. Gäste sollen als Hexen verkleidet kommen.
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Die kleine Hexe
Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) muss 7892 Zaubersprüche auswendig lernen.
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Mainfrankenpark Wie gut, dass gerade Fasching ist. Da ist das Hexenkostüm sicherlich schon in Griffnähe. Genau das brauchen die Fans des Kinderbuchklassikers „Die kleine Hexe“, wenn sie am Sonntag, 28. Januar, bei der Filmpremiere im Cineworld im Mainfrankenpark dabei sein wollen. Mit ein bisschen Glück sehen sie nämlich nicht nur die zauberhafte Realverfilmung, sondern werden sogar Teil eines neuen Weltrekords. Was es genau damit auf sich hat, verrät Cineworld-Pressesprecherin Ingrid Weigert im Interview.

Frage: Ihr wollt am 28. Januar einen neuen Weltrekord aufstellen. Wie muss man sich das vorstellen?

Ingrid Weigert: Ja, das Cineworld im Mainfrankenpark will zusammen mit ganz vielen deutschen Kinos den Weltrekord „Die größte Film-Preview in Hexenverkleidung an verschiedenen Veranstaltungsorten“ aufstellen. Dazu bieten wir im Foyer ein buntes Rahmenprogramm an, bei dem man sich schminken und verkleiden lassen kann. Auch Hexenhüte und -besen werden gebastelt. Der Rekord wird neu aufgestellt, nicht gebrochen. Wir erhoffen uns natürlich möglichst viele Besucher in Verkleidung. Das wird bestimmt ein Megaspaß!

Wie sind die Regeln? Was muss der Besucher auf jeden Fall beachten?

Ingrid Weigert: Alle Besucher – jung und alt –, die zur Preview als Hexe oder Hexenmeister verkleidet kommen, nehmen am Weltrekordversuch teil. Ob sie zaubern können, ist egal. Hauptsache sie sind mit einer typischen Hexen-Kopfbedeckung (z.B. Hexen- oder Zaubererhut, Kopftuch etc.), Hexen-Gesicht (z.B. Schminke, Hexennase, Warze etc.) und Zauberutensil (z.B. Zauberstab, Hexenbesen, Zauberbuch etc.) verkleidet. Natürlich gilt: Je mehr verkleidete Kinogäste da sind, umso bunter und eindrucksvoller wird der Weltrekord.

Die kleine Hexe fasziniert seit 60 Jahren. Was macht sie so besonders?

Ingrid Weigert: Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und neben dem Räuber Hotzenplotz die populärste Kinderbuchfigur des Schriftstellers Ottfried Preußler. Während „Der Räuber Hotzenplotz“, „Das kleine Gespenst“ oder auch die Sage des Müllerlehrlings „Krabat“ erfolgreich für die Leinwand adaptiert wurden, gab es bislang keine deutsche Realverfilmung der kleinen Hexe.

Ihr Schöpfer Otfried Preußler wollte lange Zeit nicht, dass „Die kleine Hexe“ verfilmt wurde, hatte er sie doch für seine Kinder erfunden, um ihnen die Angst vor bösen Hexen zu nehmen.

Zu groß war seine Sorge, dass ein Film nicht dem Geist des Buches und dem Charakter der kleinen Hexe gerecht werden könnte.

„Die kleine Hexe“

Weltrekordversuch: Die Preview des Films „Die kleine Hexe“ ist am Sonntag, 28. Januar, um 14.30 Uhr im Cineworld im Mainfrankenpark zu sehen. Im Foyer können sich Kinogäste von 13 bis 15 Uhr schminken und verkleiden lassen, dazu werden Hexenhüte und -besen gebastelt.

Inhalt: Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um in der Walpurgisnacht mit den anderen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und wird sofort ertappt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle 7892 Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen. Doch Fleiß und Ehrgeiz gehören nicht zu ihren Stärken. Obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) mit allen Mitteln zu verhindern, dass die kleine Hexe ihr großes Ziel erreicht. Gemeinsam mit ihrem sprechenden Raben Abraxas (Stimme: Axel Prahl) will die kleine Hexe herausfinden, was eine gute Hexe ausmacht. Und damit stellt sie die gesamte Hexenwelt auf die Probe...



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