RÖDELSEE

Ein Jahr der Extreme im Weinbau

Feucht im Frühjahr, trocken im August: auf ein besonderes Jahr schauen Winzer in Rödelsee. Interessant auch der Blick auf Etiketten mit uralten Namen von Weinlagen.
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Lebendige Feuerwehrgeschichte
Einst gab es auch die Weinlage Rödelseer Hoheleite. Friedrich Amberger hat davon noch ein Etikett. Foto: Gerhard Krämer
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Von einem von Extremen geprägten Jahr für den Weinbau sprach Vorsitzender Christian Ehrlich bei der Jahresversammlung des Weinbauvereins Rödelsee. Nach einem extrem feuchten Frühjahr, sei der August extrem trocken gewesen.

Bei der Traubenlese habe es aber zufriedene Winzer gegeben. In diesem Jahr scheint es mit dem ungewöhnlichen Wetter so weiterzugehen, denn bisher war 2017 zu trocken.

Neben dem Rückblick auf die Entwicklungen im Weinberg ging der Weinbauvereinsvorsitzende auch auf die Veranstaltungen ein. Für den „Schwandertag“ bat Christian Ehrlich um tatkräftige Mithilfe, denn die Personalknappheit bereite ihm Sorgen. Schließlich sei der „Schwandertag“ die wichtigste Einnahmequelle des Vereins, der finanziell, wie Kassier Claus Wirsing ausführte, auf gesunden Füßen stehe.

Annika wird die neue Prinzessin

Bei regelmäßigen Stammtischen wird es wieder Informationen von Fachfirmen geben. Im vergangenen Jahr seien bei Gerätevorführungen auch Interessenten aus anderen Weinorten nach Rödelsee gekommen. Auch die Arbeiten am gemeinsamen Internetauftritt sollen in diesem Jahr weitergehen. Ebenso werde man sich weiter mit dem Um- und Ausbau der Küchenmeisterhütte beschäftigen. Probleme bereiteten auch Leute, die dort nach Feiern unliebsame Spuren hinterlassen. Man suche nach Lösungen, erläutere Ehrlich.

Weinprinzessin Jana Burkholz, die am 12. März nach zweijähriger Amtszeit ihre Krone an Annika Zippelius weitergibt, sprach bei der Versammlung von einer tollen Zeit als Weinprinzessin. Kurz berichtete sie über die Termine, die sie Jahr wahrgenommen hat. Bürgermeister Burkhard Klein kündigte an, bei Veranstaltungen noch mehr den Wein in den Vordergrund stellen zu wollen.

Anschließend stellte Friedrich Amberger dem Weinbauverein die alten Namen der Weinlagen anhand einer Karte von 1828 vor. Neben Schwanleite und Küchenmeister war da auch von Spieß, Esel, Viel zu nahe, Hoheleite oder Neuberg die Rede.

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