KITZINGEN

Ein Hoch auf das Ehrenamt

Mit viel Einsatz geben die Ehrenamtlichen im Kreis Kitzingen dem VdK ein Gesicht. Der dankte mit einem Empfang. Thema dabei waren auch neue Herausforderungen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der VdK-Kreisverband und sein Vorsitzender Hartmut Stiller (am Pult) luden die ehrenamtlichen Helfer zum Neujahrsempfang in die Rathaushalle. Foto: Foto: Gerhard Bauer

Bei einem Dankempfang in der Kitzinger Rathaushalle würdigte der VdK-Kreisverband Kitzingen am Samstag das Engagement seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter. Verschiedene Redner sprachen soziale Herausforderungen an.

Das Jahr sei zwar bereits 327 Stunden alt, dennoch sollten die Ehrenamtlichen an diesem Tag einmal im Mittelpunkt stehen, unterstrich Kreisvorsitzender Hartmut Stiller. Der Neujahrsempfang sei eingerichtet worden, da dieser Personenkreis das Gesicht des VdK sei.

Landrätin Tamara Bischof würdigte das Ziel des VdK, eine soziale Spaltung in Deutschland zu verhindern. Sie verstehe nicht, dass Menschen ein Leben lang gearbeitet haben und dann nicht von ihrer Rente leben könnten. Bischof zeigte sich überzeugt, dass dieses Thema in Zukunft eine ebenso große Rolle spielen werde wie die Flüchtlingsfrage. Die Lage der Flüchtlinge sei im Landkreis derzeit entspannt. In der für 400 Menschen eingerichteten Unterkunft der Regierung im Innopark seien 160 Personen untergebracht.

Als weiteres Thema nannte die Landkreischefin die Sicherung der Gesundheitsfürsorge im Landkreis. Derzeit seien noch ausreichend niedergelassene Ärzte vorhanden, allerdings teilweise in hohem Alter. Hier gelte es Nachfolger zu finden.

Oberbürgermeister Siegfried Müller bezeichnete den VdK als wichtige Stütze. Er sei überzeugt, dass die Anforderungen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch 2017 nicht geringer würden. Die Mitglieder des VdK seien immer gut beraten. Der VdK sei auch für die Stadt eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Sozialfragen gehe.

Der stellvertretende VdK-Landesvorsitzende Heinz Heeg nannte den Neujahrsempfang eine Form der höchsten Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit. Er selbst habe höchsten Respekt vor jedem, der sich einbringe und auf Menschen zugehe, die Hilfe brauchen.

Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai bewertete den Empfang als Dank für die vielen Helfer, deren wertvolle Arbeit damit unterstrichen werde. Das Schwerpunktthema im Vorjahr, „Weg mit den Barrieren“, habe vieles bewegt. In der großen Umwälzung 2017, der Pflegereform mit dem Umbau von drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade, sehe er keine Vereinfachung.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.