OBERNBREIT

Ein Abend für die Verständigung der Religionen

Einen engagierten Botschafter für Verständigung und Frieden hatte der Obernbreiter Synagogen-Verein bei einem Marimbafonkonzert zugast: Alex Jacobowitz.
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Ein Abend für die Verständigung der Religionen
„Einen begnadeten Musiker, unterhaltsamen Lehrer und engagierten Botschafter für Verständigung und Frieden“, so die Mitteilung an die Presse, hatte der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit bei einem Marimbafonkonzert zugast. Der abwechselnd in Berlin und Jerusalem lebende Alex Jacobowitz begeisterte seine Zuhörer in historischer Umgebung. Er gilt als einer der weltbesten Marimba-Virtuosen, ein Instrument, das mit Schlägeln angeschlagen wird. Seine musikalische Botschaft, die er den Zuhörern nahebrachte, beschreibt der Vorsitzende des Förderkreises ehemalige Synagoge, Friedrich Heidecker, mit diesen Worten: Der Künstler habe gezeigt, wie Juden, Moslems und Christen hunderte von Jahren friedlich zusammenlebten. Heidecker bezeichnet den Abend in der ehemaligen Obernbreiter Synagoge auch als „angemessene Würdigung von Pfarrer Walz“. Von 1981 bis 1999 betreute Helmut Walz die evangelische Gemeinde Obernbreit; im Jahr 2011 ist er gestorben. Walz hatte die Stätte der ehemaligen Synagoge, die jahrzehntelang als Abstellhalle und Reparaturwerkstätte diente, wiederentdeckt, mit anderen einen Träger- und Förderverein ins Leben gerufen. Damit wurde der Erhalt de ehemaligen jüdischen Gebetsstätte gesichert. Foto: Jürgen Scherer Foto: Foto: Jürgen Scherer
„Einen begnadeten Musiker, unterhaltsamen Lehrer und engagierten Botschafter für Verständigung und Frieden“, so die Mitteilung an die Presse, hatte der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit bei einem Marimbafonkonzert zugast. Der abwechselnd in Berlin und Jerusalem lebende Alex Jacobowitz begeisterte seine Zuhörer in historischer Umgebung. Er gilt als einer der weltbesten Marimba-Virtuosen, ein Instrument, das mit Schlägeln angeschlagen wird. Seine musikalische Botschaft, die er den Zuhörern nahebrachte, beschreibt der Vorsitzende des Förderkreises ehemalige Synagoge, Friedrich Heidecker, mit diesen Worten: Der Künstler habe gezeigt, wie Juden, Moslems und Christen hunderte von Jahren friedlich zusammenlebten. Heidecker bezeichnet den Abend in der ehemaligen Obernbreiter Synagoge auch als „angemessene Würdigung von Pfarrer Walz“. Von 1981 bis 1999 betreute Helmut Walz die evangelische Gemeinde Obernbreit; im Jahr 2011 ist er gestorben. Walz hatte die Stätte der ehemaligen Synagoge, die jahrzehntelang als Abstellhalle und Reparaturwerkstätte diente, wiederentdeckt, mit anderen einen Träger- und Förderverein ins Leben gerufen. Damit wurde der Erhalt de ehemaligen jüdischen Gebetsstätte gesichert. Foto: Jürgen Scherer

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