WIESENTHEID

Eile beim Krippenbau geboten

Nächster Schritt bei der viel diskutierten neuen Kinderkrippe in Wiesentheid: dem Gemeinderat werden Baupläne vorgelegt, nachdem der Standort endlich klar ist.
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Viel Platz für die neue Kinderkrippe und eine Wohnsiedlung: Auf Ackerland (im Bild direkt hinter dem Bildstock) am Wiesentheider Ortsrand Richtung Feuerbach in Verlängerung der Kolpingstraße soll die lange debattierte Einrichtung entstehen. Foto: Foto: ANDREAS STÖCKINGER

Der nächste Schritt beim viel diskutierten Bau einer neuen Kinderkrippe in Wiesentheid steht an. In der Ratssitzung diesen Donnerstag, 14. September (19.15 Uhr, Rathaus), steht der Punkt „Bebauungsplan Seeflur III“ auf der Tagesordnung, um das Vorhaben voran zu treiben. Neben der Krippe soll auf dem insgesamt acht Hektar umfassenden Grund am westlichen Ortsrand in Richtung Feuerbach neues Bauland entstehen.

Für die neue Siedlung drängt die Zeit nicht so sehr – anders als bei der Krippe, deren Fläche im Vorgriff erschlossen wird. Auf dem Gelände direkt im Anschluss an die Kolpingstraße wuchs bis vor kurzem noch Mais. Der wurde nun geerntet, so dass die Bauarbeiten beginnen könnten.

Bürgermeister Werner Knaier informierte, dass er bei Behördenterminen das Raumprogramm für die neue Einrichtung abgesprochen habe. Dem Gemeinderat soll nun der Plan des Ingenieurbüros Brändlein aus Wiesentheid vorgelegt werden. „Ich hoffe, er geht in der Ratssitzung durch. Dann können wir ab Herbst bauen“, sagte Knaier. Schon im Oktober sollen Baumaschinen anrücken, wenn es nach den Vorstellungen des Bürgermeisters geht.

Das Gebäude, in dem die Krippe untergebracht wird, ist eingeschossig und hat keinen Keller. Im Dachgeschoss sind Multifunktionsräume, wie Teamzimmer oder Lagerräume vorgesehen. Das Haus soll in Holzständerbauweise mit Fertigbauteilen erstellt werden. Es ist so konzipiert, dass man es später um bis zu zwei Kindergartengruppen erweitern kann.

Die neue Einrichtung ist nach den Kindergärten Hortus Mariae in der Kolpingstraße und St. Mauritius in der Schießhausstraße die dritte für die Betreuung von Kleinkindern in der Marktgemeinde. Zum Betrieb muss eine eigene Leiterin eingestellt werden. Dazu gebe es Überlegungen mit dem Mauritiusverein als Träger der Kindergärten, in fernerer Zukunft einmal eine einzige Person mit der Leitung für alle drei Standorte zu betrauen, erläuterte Bürgermeister Knaier.

Im Sommer 2018 soll die Kinderkrippe in Betrieb genommen werden. Derzeit sucht die Gemeinde nach eine Namen; Vorschläge dafür werden entgegen genommen, hieß es.

Beim Baugebiet hat es die Kommune nicht ganz so eilig; kommendes Jahr soll die Erschließung in Teilabschnitten beginnen. Bauland ist derzeit in Wiesentheid gefragt. Nur noch zwei Plätze hat die Gemeinde im Weihersbrunnen am nördlichen Ortsrand zur Verfügung.

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