MARKTBREIT

Ehrenamtliche Arbeit prägt VdK-Ortsverband

Bei der traditionellen vorweihnachtlichen Feier des VdK-Ortsverbands Marktbreit im Pfarrheim Seinsheim freute sich Vorsitzender Helmut Schleyer über ein volles Haus. Von den Mitgliedern, die für langjährige Ehrungen eingeladen waren, kamen jedoch nur wenige.
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Treue Mitglieder des VdK Marktbreit: Heinrich Kraft, Renate Hoh, Mechthild Zippel, Meta Langmann, Ludwig Lugert und Karl Bergmann freuten sich über Blumen und Urkunden, die Vorsitzender Helmut Schleyer überreichte. Foto: Foto: Gerhard Bauer

Bei der traditionellen vorweihnachtlichen Feier des VdK-Ortsverbands Marktbreit im Pfarrheim Seinsheim freute sich Vorsitzender Helmut Schleyer über ein volles Haus. Von den Mitgliedern, die für langjährige Ehrungen eingeladen waren, kamen jedoch nur wenige.

Alle Gäste mit mehr als 70 Lebensjahren durften sich über einen Bocksbeutel als Jahresgabe freuen. Landrätin Tamara Bischof würdigte die Arbeit des VdK und unterstrich gleichzeitig die große Herausforderung, die ankommende Flüchtlinge für ihre Mitarbeiter und das Landratsamt bedeuten.

Sie teile daher die Auffassung mancher Bürger, dass vernünftige Grenzen der Zuwanderung gesetzt werden müssten. Derzeit befänden sich rund 1100 Flüchtlingen im Landkreis, 300 davon in einer Notunterkunft in Kitzingen. In mehr als 30 Wohnunterkünften zahle der Landkreis Miete, ohne den Mietpreis kaputt zu machen, so Bischof. Schließlich sollen auch Bürger mit knappem Einkommen günstige Mietwohnungen finden können.

Allerdings habe das Landratsamt in jeder Woche 26 neue Flüchtlinge unterzubringen. Als eine der wenigen Kommunen im Landkreis seien in Seinsheim noch keine Flüchtlinge angekommen. Bischof forderte, dass durch die Hilfeleistungen nicht andere hilfebedürftige Bürger im Landkreis benachteiligt werden.

An die VdK-Familie gewandt, bezeichnete Bürgermeister Heinz Dorsch die dünne Schneedecke am Morgen als richtige Einstimmung in die Adventszeit, obwohl diese in vielen Geschäften schon seit Wochen Einzug gehalten habe. Er erinnerte an den regelmäßig verkehrenden Bürgerbus, der für ältere Menschen und Flüchtlinge gleichermaßen ein zuverlässiges Verkehrsmittel darstelle. Dorsch rief dazu auf, den Bus intensiv zu nutzen.

Vorsitzender Schleyer bezeichnete die ehrenamtlichen Mitarbeiter als wesentlich für den VdK, dessen Arbeit hauptsächlich von der praktischen Arbeit vor Ort geprägt sei. Ehrenamtliche seien es auch, die sozialpolitische Forderungen aus ihrer ehrenamtlichen Sicht formulieren und vorbringen könnten. Schleyer überreichte langjährigen Mitgliedern Ehrenurkunden und lud zum Loskauf für die traditionelle Tombola ein.

Geehrt für zehn Jahre wurden Karl Bergmann (Gollhofen), Renate Hoh (Markt Einersheim), Heinrich Kraft (Obernbreit), Meta Langmann (Bullenheim), Ludwig Lugert (Segnitz), Mechthild Zippel (Obernbreit).

Der Kindergarten Regenbogen stellte auf der Bühne mit Sieglinde Dazian und ihrem Team eine weihnachtliche Engelsgeschichte vor.

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