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Albertshofen

Drittes Geschwindigkeitsmessgerät in Albertshofen

Um Autofahrer an ihre Geschwindigkeit zu erinnern und den Verkehr auf der Umgehungsstraße zu bremsen, hat die Gemeinde Albertshofen zwei Geschwindigkeitsmessgeräte an der Umgehungsstraße Richtung Mainsondheim in beiden Fahrrichtungen postiert. Seit dieser Woche steht noch ein weiteres Gerät an der Kitzinger Straße. Der Gemeinderat hofft, dass die Verkehrsteilnehmer dann auch in diesem Bereich langsamer fahren.
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Die Geschwindigkeitsmessgeräte an der Albertshöfer Umgehungsstraße zeigen schon geraume Zeit Wirkung. Jetzt hat die Gemeinde noch ein drittes Messgerät an der Kitzinger Straße postiert. Foto: Hartmut Hess

Um Autofahrer an ihre Geschwindigkeit zu erinnern und den Verkehr auf der Umgehungsstraße zu bremsen, hat die Gemeinde Albertshofen zwei Geschwindigkeitsmessgeräte an der Umgehungsstraße Richtung Mainsondheim in beiden Fahrrichtungen postiert. Seit dieser Woche steht noch ein weiteres Gerät an der Kitzinger Straße. Der Gemeinderat hofft, dass die Verkehrsteilnehmer dann auch in diesem Bereich langsamer fahren.

"Da die Leute an ihre Geschwindigkeit erinnert werden, zeigen diese Messgeräte Wirkung", sagte  Bürgermeister Horst Reuther in der Ratssitzung am Dienstag. Da die Verkehrsteilnehmer jetzt langsamer unterwegs sind, ist es für Fußgänger nicht mehr so gefährlich, die Umgehungsstraße an der Kreuzung Waldstraße zur Gartenlandhalle zu passieren. Der Bürgermeister und die Ratsrunde versprechen sich von dem zusätzlichen Gerät in der Kitzinger Straße ebenfalls eine positive Wirkung. Später will die Gemeinde das Experiment machen, die Messgeräte für eine gewisse Zeit optisch auszuschalten. Dabei bleiben sie Geräte trotzdem aktiv, nur die Anzeige ist abgeschaltet. Die Ratsmitglieder sind heute schon gespannt, welche Ergebnisse die Inkognito-Messungen ergeben.

Weitere Themen im Rat

Die Fraktion der Albertshöfer Bürgerliste (ABL) monierte vor der Genehmigung des Protokolls der konstituierenden Sitzung, dass ein Antrag zur Geschäftsordnung nicht ins Protokoll aufgenommen worden sei. Der Bürgermeister fand dies nicht notwendig, da er dem Antrag auf den Mandatsverzicht von Lorenz Hofmann und die Modalitäten zum Nachrücken von Philipp Wenkheimer schon in der Sitzungsvorbereitung nachgekommen sei. Mit fünf zu acht Stimmen fand die ABL-Forderung keine Mehrheit und das Protokoll wurde in der vorliegenden Form genehmigt.

Das Ratsmitglied Julian Philp war von der Beschlussfassung ausgeschlossen, als es um einen Bauantrag und einen Antrag auf Nutzungsänderung ging. Philp will ein bestehendes Wohnhaus zu Geschäftsräumen für seine Firma Philp EDV Hard- und Software umnutzen. Auf dem gleichen Grundstück in der Spinnenbergstraße will Philp noch ein Wohnhaus bauen, beide Vorhaben segnete das Ratsgremium ab.

Gemeinderat Alfred Sattes bekam ebenfalls eine Zustimmung für seinen Bauantrag zum Neubau einer Gaube am Anwesen in der Neuen Flurstraße.