Willanzheim

Dorfgemeinschaftshaus-Planung macht Fortschritte

Die Planung für den Kindergartenneubau samt Dorfgemeinschaftshaus in Hüttenheim machte in der Sitzung des Willanzheimer Gemeinderats am Montag wichtige Fortschritte. Der Gemeinderat segnete den endgültigen Bauentwurf ab und fasste den Maßnahmenbeschluss zum Antrag für die FAG-Fördermittel und der Außengestaltung am Funktionsgebäude.
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Die Planung für den Kindergartenneubau samt Dorfgemeinschaftshaus in Hüttenheim machte in der Sitzung des Willanzheimer Gemeinderats am Montag wichtige Fortschritte. Der Gemeinderat segnete den endgültigen Bauentwurf ab und fasste den Maßnahmenbeschluss zum Antrag für die FAG-Fördermittel und der Außengestaltung am Funktionsgebäude.

Architekt Thomas Buchholz vom Büro Buchholz & Platzöder führte aus, dass das Gebäude in einer Holzkonstruktion errichtet wird. Durch eine tragende Bodenplatte müssen keine Fundamente gebaut werden. Es habe diverse Veränderungen der Gewerke gegeben, aber die Kostenschätzung mit 2,6 Millionen Euro soll eingehalten werden.

Daniel Wohlfahrt vom Würzburger Planungsbüro Burmester erläuterte die Elektroplanung, den Strom für den Eigenbedarf  produziert eine Photovoltaikanlage. Heizungsplaner Oliver Etienne vom Planungsbüro Sattes aus Tiefenstockheim schilderte die Konzeption der Heizungstechnik und blieb mit seiner Vorlage unter der Kostenschätzung von Thomas Buchholz. "Wir rechnen mit einer hohen Zuschussquote", sagte Verwaltungsleiter Leo Eckert mit Blick auf die Zuschussanträge, doch genaue Zahlen seien noch abzuwarten. Thomas Buchholz stellte noch den aktuellen Planungsstand für die Außenplatzgestaltung mit mehreren Parkplätzen, Fahrradstellplätzen, Sitzbänke, Elektrotankstelle und Platzierung der Mülltonnen-Standorte. Noch nicht entschieden ist bislang, wo künftig die Bushaltestelle sein wird.

Weitere Themen im Rat 

Die Ratsrunde vergab mehrere Aufträge für den laufenden Grundschulumbau in Willanzheim. Die Ausschreibungsergebnisse seien laut Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert mehrfach unterschritten worden, Die Aufträge bekamen: Blower-Door-Test: Firma Menich aus Neubrunn für 714 Euro; Innentüren: Firma Heppt aus Haßfurt für 51.528 Euro; Feuerschutz-Glaselemente: Firma Markert aus Gerolzhofen für 56 332 Euro; Linoleum-Bodenbelag: Firma Veeh aus Ulsenheim  für 30 384 Euro.

Für die Erstellung eines Masterplans für die Breitbandausbau-Planung beauftragte die Ratsrunde das Fachbüro Corwese aus dem oberbayerischen Seefeld zum Preis von 16 100 Euro, dieser Auftrag wird staatlich zu 100 Prozent bezuschusst.

Der Musikverein Willanzheim stellte einen Antrag auf Bezuschussung der Musikausbildung, mit 115 Euro pro Musikschüler fällt der erbetene Zuschuss heuer etwas niedriger als in den vergangenen Jahren aus. Bei den 13 Musikschülern ergibt sich ein Zuschussbetrag von 1495 Euro.

Die Hüttenheimer Landjugend hat sich eine neue Musikanlage angeschafft, die Ratsrunde beschloss, dazu einen Zuschuss von zehn Prozent zu gewähren.  

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