Kitzingen

Doppeltes Pech: Wasserrohrbruch folgt Stromausfall

Nach dem großflächigen Stromausfall hatte der Kitzinger Energie- und Wasserversorger gleich das nächste Problem. Im Untergrund hatte es einen weiteren Defekt gegeben.
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Ein Abschnitt der Kaltensondheimer Straße in Kitzingen ist nach einem Wasserrohrbruch mehrere Tage wegen Reparaturarbeiten gesperrt. Bis zum Wochenende soll der Verkehr dort wieder ungehindert fließen können. Foto: Michael Mößlein

Ein Unglück kommt selten allein. Kaum war am Samstagnachmittag in Kitzingen der größte Stromausfall seit 20 Jahren  abgestellt, erwischte es die Kaltensondheimer Straße, und anfangs auch die Brunnensteige und den Winterleitenweg, erneut. Dieses Mal sorgte gegen 15 Uhr ein Wasserrohrbruch in der Kaltensondheimer Straße, kurz vor der Abzweigung zum Winterleitenweg, dafür, dass die Anwohner in dem Gebiet auf dem Trockenen saßen.

Wie Roger Lindholz, technischer Leiter des Wasserversorgers, der Licht-, Kraft- und Wasserwerke (LKW) Kitzingen, auf Nachfrage dieser Redaktion berichtet, steht die Ursache des Schadens fest: Es war ein Längsriss in dem 23 Jahre alten PVC-Rohr. Dieser sorgte dafür, dass Wasser unkontrolliert aus dem Rohr gelaufen ist. Und weil das Wasser in dieser Leitung laut Lindholz mit einem Druck von bis zu neun Bar unterwegs ist – was recht hoch ist – kam viel Wasser aus dem Leck, und vor allem mit so viel Druck, dass das Wasser die Straße hochgehoben und unterspült hat. Gegen 20 Uhr am Samstag waren die meisten Anwohner wieder ans Wassernetz angeschlossen, nur  Teile der Kaltensondheimer Straße saßen länger auf dem Trockenen.

Ende der Straßensperre in Sicht

Zu spüren bekamen den Wasserrohrbruch auch die Verkehrsteilnehmer: Die Kaltensondheimer Straße musste im betroffenen Bereich gesperrt werden. Die Umleitung führte über den Winterleitenweg. Am Mittwochnachmittag war die Reparatur der Straße dann soweit beendet, dass zumindest Busse wieder einspurig die frisch asphaltierte Schadensstelle passieren konnten, während die Straße für Autos vorerst weiter gesperrt blieb. Bis spätestens zum Wochenende soll die Straße wieder komplett freigegeben sein, kündigt LKW an.

Der von einem Kabelschaden herrührende Stromausfall und der Wasserrohrbruch haben übrigens nichts miteinander zu tun, versichert Lindholz. Dass beide am gleichen Tag passiert sind – das sei schlicht und ergreifend dummer Zufall gewesen.



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