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Dörfer mit Zukunft: Dorf aus Kitzingen ausgezeichnet - Lob von Bundesministerin Klöckner

Hellmitzheim im Landkreis Kitzingen ist beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet worden. Hinter dem Sieger, Gestratz nahe Lindau, holte Hellmitzheim Silber und bekommt dafür 10.000 Euro Preisgeld.
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"Es ist beeindruckend, was die ausgezeichneten Dorfgemeinschaften ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben", sagte Julia Klöckner (CDU), Ministerin für den ländlichen Raum, am Donnerstag in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm/dpa
"Es ist beeindruckend, was die ausgezeichneten Dorfgemeinschaften ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben", sagte Julia Klöckner (CDU), Ministerin für den ländlichen Raum, am Donnerstag in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Die drei Dörfer Gestratz nahe Lindau, Hellmitzheim im Landkreis Kitzingen und Niederwinkling bei Straubing sind beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet worden. Sie gehören zum Kreis der 30 Bundessieger. "Es ist beeindruckend, was die ausgezeichneten Dorfgemeinschaften ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben", sagte Julia Klöckner (CDU), Ministerin für den ländlichen Raum, am Donnerstag in Berlin.

Hellmitzheim im Landkreis Kirtzingen bekommt 10.000 Euro Siegprämie

Gestratz erhielt Gold - und kann sich über ein Preisgeld von 15 000 Euro freuen. Hellmitzheim und Niederwinkling als Silberdörfer bekommen 10 000 Euro. Die Golddörfer hätten mit herausragendem bürgerschaftlichen Engagement, beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugt, hieß es. Dazu gehörte, dass eine ehemalige landwirtschaftliche Hofstelle als Wohnplatz für mehrere Generationen umfunktioniert, die Wasserversorgung in Bürgerhand überführt, ein kostenloses W-LAN-Netz eingerichtet oder mit einem elektrischen Dorfgemeinschaftsfahrzeug die Mobilität aller gesichert wurde.

An dem Wettbewerb, der früher unter dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden" stattfand, hatten zuletzt immer weniger bayerische Dörfer teilgenommen. Zur Jahrtausendwende waren noch mehr als 1000 bayerische Gemeinden dabei. Seither sank die Zahl stetig. Seit 1961 haben sich nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) mehr als 27 000 bayerische Dörfer um die Prämien beworben.

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