MÖNCHSONDHEIM

Die Reformation in der Grafschaft Castell

Ein Vortrag im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim befasst sich mit der Einführung der Reformation in der Grafschaft Castell.
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Unter Graf Heinrich IV. zu Castell (1525-1595) wurde die Grafschaft Castell evangelisch. Foto: Foto: Fürstlich Castell'sches Archiv

Am Sonntag, 24. September, 15 Uhr, berichtet der Leiter des Fürstlich Castell‘schen Archivs in Castell Jesko Graf zu Dohna über die Einführung der Reformation in der Grafschaft Castell. Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Dorf im Umbruch – Die Reformation im ländlichen Mainfranken“ im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim, so eine Pressemitteilung.

Seit dem 13. Jahrhundert ist das Adelsgeschlecht der Castell eine weltliche Herrschaft zwischen Main und Steigerwald. Über erste Bestrebungen und die letztendliche Einführung der neuen Lehre Martin Luthers im Jahr 1559 sowie deren Folgen für die Gläubigen in der Grafschaft wird es in dem einstündigen Vortrag im Kirchenburgmuseum gehen. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, nur der Museumseintritt ist zu entrichten. Treffpunkt ist vor Beginn an der Museumskasse.

An weiteren Terminen berichten verschiedene Autoren über die Themenbereiche der aktuellen Sonderausstellung. So beleuchten Vorträge am 8. und am 15. Oktober die Einführung der Reformation, aber auch die Anfänge der katholischen Gegenreformation im Ort Mönchsondheim und in der Stadt Iphofen. Am 5. November folgen Einblicke in die reformatorische Singbewegung und die Entwicklung evangelischer Kirchenlieder.

Ein Vortrag am 19. November zeigt die Auswirkungen der Reformation auf die Friedhofsgestaltung und die allgemeine Bestattungskultur im Landkreis Kitzingen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich jeweils vorab unter www.kirchenburgmuseum.de/de/aktuelles .

Die Sonderausstellung kann bis 31. Oktober von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr sowie vom 1. November bis 3. Dezember Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr im Obergeschoss des Gasthauses Zum Schwarzen Adler besichtigt werden.

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