KITZINGEN

Die Freibadsaison ist eröffnet

Das Wasser in den Becken auf der Mondseeinsel war mit 16,5 Grad Celsius zwar frisch, doch strahlte die Sonne zur Eröffnung der Freibadsaison.
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OB als Binnenschiffer: Kitzingens Oberbürgermeister Siegfried Müller drehte im Schlauchboot ein paar Runden mit seinem Enkel Maximilian und dessen Freund Niklas. FOTO: Hartmut Hess

Die Rahmenbedingungen haben gepasst: Das Wasser in den Schwimmbecken auf der Mondseeinsel war mit 16,5 Grad Celsius zwar frisch, doch strahlte die Sonne zur Eröffnung der Kitzinger Freibadsaison und das Thermometer hatte die 20-Grad-Marke geschafft.

Da scheute sich Oberbürgermeister Siegfried Müller nicht, mit einem forschen Sprung – für den gute Haltungsnoten zu geben waren – ins kühle Nass den Startschuss für die Freibadsaison zu geben.

„Das fühlt sich gut an“, meinte der OB nach dem Auftauchen im blau schimmernden Wasser. Müller hatte gute Laune samt Frau, Sohn und Enkel mitgebracht. Er schwang sich ins Bademeister-Boot und drehte mit seinem Enkel Maximilian und dessen Freund Niklas mehrere Runden im Schwimmerbecken.

Um die Mittagszeit hatten rund 100 Besucher den Weg auf die Mondseeinsel gefunden. Die Gäste zogen manche Bahn im Wasser, sonnten sich auf der Terrasse, gönnten sich Kaffee und Kuchen oder den Begrüßungstrunk der neuen Pächterin.

„Unsere Bäder werden gut von der Bevölkerung angenommen“, fand Siegfried Müller. Norbert Brand, Geschäftsführer der Kitzinger Stadtbetriebe, hoffte, dass das Bad mit der Besucherzahl wieder zulegen kann. Im vergangenen Jahr hatten 70 000 Menschen das Freibad besucht. Ob diese Zahl heuer überflügelt werden kann, wird sich bis Mitte September zeigen.

Becken und Parkplatz

Sicher ist, dass die Stadt nach der Freibadsaison rund eine Million Euro in die Hand nimmt, um das Nichtschwimmerbecken komplett zu sanieren. Dabei wird der Zugang barrierefrei umgestaltet und neue Attraktionen für Kinder eingebaut.

Weil die Stadt das Freibad auf Vordermann bringt und „wir unser Personal anständig bezahlen“, wie Siegfried Müller betonte, sieht er das Eintrittsgeld gerechtfertigt. Auch beim jetzigen Eintritts-Niveau (Erwachsene zahlen vier Euro für für eine Tageskarte) bleibt das Schwimmbad ein Zuschussgeschäft für die Stadtbetriebe.

Dass die Worte des OB keine Lippenbekenntnisse sind, zeigten die teure Beckensanierung und die Ankündigung, auch die leidigen Zustände auf dem Schwimmbadparkplatz anzugehen.

„Nach der Freibadsaison fangen wir mit dem hinteren Teil des Parkplatzes an“, versicherte der OB und der vordere Teil folgt. Dann werden Staubwolken oder tiefe Pfützen und schlammige Abschnitte der Vergangenheit angehören.

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